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JUFINALE 2019

Niederbayerisches Jugendfilmfestival 2019

Life Sax | Those Film
Laudatio von: Fabian Schmidt

Eine sich von den anderen Kurzfilmideen abhebende Geschichte erzählt, wie Musik Farbe ins Leben bringt. Mit einfachsten Mitteln wurde eine positive Geschichte mit kreativ eingesetzten Schnitten und gezieltem Colorgrading umgesetzt. Der gelungene Einsatz von Effekten verleiht dem Film einen eigenen Charakter. “Life Sax” hinterlässt ein gutes Gefühl und bekommt somit zurecht einen Niederbayerischen Jugendfilmpreis.

Alles Gute, Alina | Kim Hong, Lea Blöchinger, Moritz Grötsch
Laudatio von: Elisabeth Kratzer

Der Film “Alles Gute, Alina” erzählt von den guten und schlechten Zeiten des Lebens: Freundschaft und Liebe, Eifersucht und Krankheit. Für die drei besten Freunde Alina, Sophie und Luke beginnt ein neues Lebenskapitel. Nach dem Schulabschluss sortieren sich Träume und Wünsche für die Zukunft neu. Doch die Krebserkrankung Alinas stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe.

In den knapp 15 Minuten gelingt es den Filmemacher*innen der TH Deggendorf die Zuschauer*innen emotional zu berühren und zu binden. Dabei ist vor allem die schauspielerische Leistung der Protagonist*innen hervorzuheben. Lachen und Weinen liegen oft nah beieinander. Alina nimmt uns mit auf eine Reise in ihre Kindheit, Gegenwart und Zukunft. Die überlegte Dramaturgie des Films erlaubt es mehrere Erzählstränge zu einem gelungenen Gesamtwerk zusammenzuführen. Auch die visuelle Umsetzung hat die Jury überzeugt. Keine Einstellung zu viel, keine Szene zu lang. Die ruhige und konzentrierte Kameraführung bietet eine Bühne, auf der sich die Protagonist*innen ehrlich und authentisch bewegen können. Wir gratulieren Kim Hong, Lea Blöchinger und Moritz Grötsch und sagen Danke für diesen Film.

Wie Blätter im Wind | Florian Ecker & Team
Laudatio von: Jonas Lutz

“Wer bin ich? Was will ich? Was tue ich hier?” All dies sind Fragen, die die namenlose Protagonistin (Dalma Dögmötör) in Florian Eckers “Wie Blätter im Wind” bewegen. Von ihren Eltern missverstanden, erhält sie auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des großen Ganzen nur Hilfe von ihrem besten Freund Niko (Niko Kaufmann).

“Wie Blätter im Wind” ist ein gefühlvoll inszenierter Film über Freundschaft und die Suche nach der eigenen Identität. Neben dem feinfühligen Score (Filmmusik) und der stimmungsvollen Optik, sind es vor allem die beiden Hauptdarsteller*innen, die dafür sorgen, dass sich diese Momentaufnahme des Erwachsenwerdens so authentisch anfühlt. Auch der gut dosierte Einsatz von Stilmitteln weiß zu gefallen: So steht die Welt der Protagonistin schon mal Kopf und auch der Blick in den Spiegel bringt nicht die erhoffte Antwort.

Alles in allem ist “Wie blätter im Wind” ein sehr gelungener, stimmungsvoller Film, der nicht nur über seine Laufzeit zu unterhalten weiß, sondern auch darüber hinaus zum Nachdenken anregt. Lieber Florian, liebes Filmteam, danke für euren Film und wir hoffen, dass bis zu eurem nächsten Film nicht die Zeit vergeht, die es wohl benötigt, um Beethovens Siebte auf dem Klavier zu erlernen.

Kinderfilmpreis

Es ist nicht alles Gold, was glänzt | Filmgruppe Ferienprogramm Eichendorf
Laudatio von: Magdalena Kühn

De Geschicht’ handelt von einer sehr armen Bauersfamilie in Exing, de a Henna hab’n, die durch Zufall genau ein goldens Oa legt. Des macht natürlich im Königreich glei’ de Rund’n. Ois des da König spitz griagt, möcht’ er natürlich an ganz’n Korb voll goldene Oa vom Bauern hab’n. Soid’ns des in na Woch’ net schaffen, wir eana Hof niedabrennt und die ganze Familie muas in Kerker. Mit allerlei verschiedene Ideen versuach’ans das eanane Henna no mehra goldene Oa leg’n, wos gar ned so leicht is… Bevor’s von de Wachen vom König obghoid werd’n, feierns’ no a rauschendes Fest mit alle Freund’ und Nachbarn. Zum Schluss nimmt de Gschicht doch no a guads End’ für de Bauersfamilie.

De Gschicht’ “Es ist nicht alles Gold, was glänzt” erzählen de Kinder aus Eichendorf, de den Film im Ferienprogramm gedreht hab’n. Sie erzählen de Gschicht’ auf boarisch und mit eanam Witz, do is de hoibe Stund Film a gleich vorbei. De Kostüme san selber zamgstaid. Der Film wird no dazua musikalisch live vom “Opa” oder durch eigenen Gesang umrahmt. Und der Film griagt von der Jury den “Kinderfilmpreis” verliehen für seine authentische Geschichtenerzählung. Herzlichen Glückwunsch!

Preis der Jugendarbeit

Finster Woid | Camp Fokus 2018
Laudatio von: Magdalena Kühn

Drei Jugendliche müssen für eine scheinbar harmlose Pflicht-Aufgabe beim Flaschendrehen die verlassene Schule betreten. Dort beginnt für sie jedoch ein gefährliches Zombie-Abenteuer. Eine Jugendliche wird zunächst von den Zombies festgehalten, entkommt und wird verfolgt. Dennoch können sie ihre Freunde retten, indem sie die Untoten bewusstlos schlagen. Happy End? Wäre da nicht die Verwandlung in einen Zombie!

Der Film “Finster Woid” zeigt, wie durch einfache Effekte, sowie richtig platzierte Musik und Geräusche Spannung aufgebaut werden kann. Die Gruppe hat aus wenig Material tolle Zombiekostüme und Requisiten gebastelt, die wirkungsvoll eingesetzt wurden. Dafür vergibt die Jury den Preis der Jugendarbeit. Herzlichen Glückwunsch!

Sonderpreis Demokratie

Nachbarn – Fünf Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf |
Studierende Medienproduktion der TH Deggendorf
Laudatio von: Elisabeth Kratzer

Eine weiße Wand, sieben Menschen und fünf Geschichten. Mehr an Kulisse gibt es nicht und braucht es nicht. Der Film wurde von dreizehn Masterstudierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (TH) initiiert und ist im Rahmen eines Projekts unter der Leitung von Professor Jens Schanze entstanden.

Seit Januar 2015 gibt es in Deggendorf eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende. 2018 wurde sie in ein so genanntes “Ankerzentrum” umgewandelt. Der Film beschäftigt sich mit den Menschen, die hinter dem Zaun leben. Beispielhaft werden Gesprächssituationen geschaffen, um einige der Bewohner*innen vorzustellen. Der Bildhintergrund ist neutral, im Fokus stehen die Personen und deren Geschichten. Der Film soll in Schulen und anderen Einrichtungen gezeigt werden und die Menschen hinter dem Begriff “Flüchtlinge” sichtbar machen.

“Nachbarn” zeigt, dass wir alle Menschen sind, egal wie wir aussehen und woher wir kommen. wir alle haben das Recht auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Auch die Jury ist überzeugt und gratuliert zum Sonderpreis “Demokratie”.

Publikumspreis

Unser Ding. Dingolfing – Meine Deine Unsere Stadt | Miteinander Anders

 

Was Menschen wirklich trennt, ist meist nur das Bild, das sie voneinander haben. Dies wollen wir mit unserem tanzenden, musikalischen Streifzug durch Dingolfing aufzeigen.