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2006

Jufinale 2006

Die JuFinale 2006: Das neunte Festival für junge FilmemacherInnen aus Bayern. Talkstudio mit Gesprächen und Hintergründen zu den Filmen. Preise für die besten Filme. Filmworkshops mit Tipps und Anregungen von Profis. KiFinale mit Filmen von und für Kinder. Und vieles mehr…
KiFinale und JuFinale sind eine Veranstaltung des Bayerischen Jugendrings (BJR) und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

 

 

 

Sonderthema 2006: Schönheitskonkurrenz

Alle wollen schön sein! – Wollen? Oder müssen? Warum ist Schönheit eigentlich so wichtig? Und was ist überhaupt ‚schön’? Makellose Körper oder Markenklamotten, innere Werte oder äußerer Schein?

Wir haben Filme gesucht vom Leben als Laufsteg, vom Körper als Verkleidung. Filme, in denen über Geschmack gestritten wird.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer drehte den Schönsten im ganzen Land? Bei der Preisverleihung am Sonntag, 16. Juli, warten auf den besten Film zum Sonderthema der Sonderpreis des Bayerischen Kultusministeriums!

Künstlerischer Pate

Günther Maria Halmer

ist einer der profiliertesten und meist beschäftigten Film und TV-Darsteller Deutschlands. Dabei begann die Karriere des gebürtigen Rosenheimers alles andere als geradlinig. Erst nach einer Hotellehre und einem Zwischenspiel als Arbeiter in einem kanadischen Bergwerk kehrte Halmer 1967 nach München zurück und begann eine Schauspiel-Ausbildung an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule. Nach dem Abschluss der Schauspielschule folgte zunächst ein Engagement an den Münchner Kammerspielen. Seine Rolle als Schwabinger Vorstadtgigolo “Tscharlie” in Helmut Dietls Kultserie “Münchner G’schichten” brachte ihm 1974 den Durchbruch als Fernsehdarsteller. Seither wirkte er in mehr als 100 TV-Filmen, -serien und Kinoproduktionen mit, darunter in zahlreichen hochkarätig besetzten, internationalen Produktionen.

Als künstlerischen Paten der JuFinale prädestiniert den beliebten bayerischen TV-Star nicht nur sein Wohnort in der Nähe von Rosenheim. Obwohl der Vater zweier – inzwischen erwachsener – Söhne vor drei Jahren seinen 60. Geburtstag feierte, hat er die Sensibilität für Themen, die Jugendliche bewegen, nicht verloren. So spielte er 2001 als Sozialarbeiter Xaver an der Seite jugendlicher Laiendarsteller in Christian Wagners viel beachtetem Spielfilm “Ghettokids – Planet Hasenbergl”.

Preisträger*innen

Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das beste Drehbuch

The Typewriter

Name des Filmteams:
Wolf TV

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
19 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Einmal im Leben möchte Drehbuchautor Dave auch der Held sein, der am Ende das Herz des Mädchens gewinnt. So schreibt er sich kurzerhand selbst zum Star seines neuen Werkes – doch seine Figuren wollen nicht so, wie er will…

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Preis des bayerischen Ministerpräsidenten für die beste Regie

Irgendwas von Rilke

Name des Filmteams:
WOW! Studios, Aschaffenburg

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
25 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Marie ist gefangen in der eigenen Wohnung. Nachdem sie ihren Drogen dealenden Freund Alex hintergangen hat, ist sie sicher, dass vor ihrer Türe Alex`Freunde darauf warten, sie umzubringen. Zumindest Alex kann ihr nicht mehr gefährlich werden, denn er liegt tot in Maries Wohnzimmer- und neben ihm zwei Beutel voll Drogen. Die folgenden Tage werden für Marie zu einem klaustrophoben Albtraum aus Rausch, Verfolgungswahn und langsam einsetzendem Wahnsinn.

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Preis des bayerischen Ministerpräsidenten für die beste darstellerische Leistung

Grimmy

Name des Filmteams:
Katholische Jugend Bischberg

Fertigstellung:
2004

Filmlänge:
35 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

An kaum einem Ort der Welt scheint es so friedlich und geordnet zuzugehen wie im Märchenland. Dass auch hier der Schein manchmal trügt, wird offensichtlich, als Schneewittchen eines Tages nicht wie gewohnt am Ende des Märchens aufwacht, um bis an ihr Lebensende mit ihrem Prinzen glücklich und zufrieden zu sein.

Um den Fall zu lösen kommt ein unschlagbares Team berühmter Star-Detektive zum Einsatz.

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Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zum Sonderthema „Schönheitskonkurrenz“

Der Kekser

Name des Filmteams:
Die Villa

Fertigstellung:
2004

Filmlänge:
10 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Horst-Dieter braucht Freunde. Er will endlich von der coolen Clique anerkannt werden. Und so präpariert er Kekse mit einem selbst gebrauten Zuneigungstrunk. Doch der Versuch misslingt: Aus anfänglicher Freundschaft wird besessene Leidenschaft.

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Preis des Bezirks Oberbayern

Verschollen im Weltall

Name des Filmteams:
Klasse 6d des Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
2 Minuten

Genre:
Animationsfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Die Besatzung eines Raumschiffs entdeckt im Weltall einen unbekannten Planeten – und wird zu seinem Spielball.

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Preis des Landkreises Rosenheim

St. Jean

Name des Filmteams:
Les Volontaires

Fertigstellung:
2004

Filmlänge:
15 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Freiwillig – 18 Monate…freiwillig im Schlachtraum…freiwillig in der Normandie… Das Ausnehmen eines Huhns birgt einige Schwierigkeiten, vor allem dann, wenn die Person, die einem die Feinheiten dieser Technik nahe bringen will, nur Französisch spricht.

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Preis der Stadt Rosenheim

Alles ist leise…

Name des Filmteams:
Helena Wittmann

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
08 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Der Film erzählt von einem dieser in sich gekehrten Momente, die wohl jeder irgendwann erlebt. Erzählt ihn bewusst in der Kulisse einer Stadt in der Nacht. Mit Menschen, die in dieser Stadt zu Hause sind und ihr alles anvertrauen. Und manchmal kann man es hören, das leise Flüstern der nächtlichen Stadt…

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Preis des Bayerischen Jugendrings (BJR)

Riddim Police

Name des Filmteams:
Duc Minh Tran, Karin Stöhr, Dani Reuß

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
05 Minuten

Genre:
Musikvideo

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Musikvideo zum Song „Riddim Police“ der Nürnberger Band “Yohto”: Auf einer Zeitreise in die beschlaghosten siebziger Jahre schlägt die Groove-Guerilla der Musikpolizei ein Schnippchen: Sie setzt die städtische Rhythmusmaschine wieder unter Strom und bringt Farbe etwas in die Stadt.

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Preis des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Verloren gegangen

Name des Filmteams:
Hausladen-Filme

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
13 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Ein alter Mann sammelt Steine, geht nach Hause und wäscht sie. Eine Frau wird nach Hause gefahren, liest zwei Briefe und sieht alleine fern. Ein Junge kommt von einer Reise zurück und überrascht seine Freundin. Was verbindet diese drei Menschen? Was trennt sie? Und warum sind sie der Welt verloren gegangen?

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Publikumspreis

Spring

Name des Filmteams:
zündwerk

Fertigstellung:
2005

Filmlänge:
35 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Kirsche, Roman und Janis sind seit der Schulzeit dicke Freunde. Jetzt, nach dem Abitur, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, weil jeder langsam seinen eigenen Weg finden muss.

Aber heute ist erstmal Kirsches Geburtstag und den wollen die drei gemeinsam am See feiern. Doch alles kommt ganz anders als geplant und die Nacht nimmt einen tragischen Verlauf.

Workshops

In den Werkstattgesprächen werden Grundlagen vermittelt und Spezialwissen diskutiert. Wir haben erstklassige Spezialisten eingeladen, die von ihrer Arbeit berichten und Euch Tipps und Tricks vermitteln.
Die für alle Filmemacher/innen und Besucher/innen offenen Werkstattgespräche finden mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei statt. Sie beginnen am Sonntag, 16. Juli ab 13.00 Uhr im Lokschuppen beim Stadtjugendring, nahe dem Citydome.

Diese Workshops standen zur Auswahl:

Schauspielführung mit Laien

Gerade Schauspiel-Neulinge tun sich oft schwer, gelöst vor der Kamera zu Agieren. Wie lässt sich das Eis brechen, der Spieltrieb anspornen? Für angehende Darsteller/innen und Regisseur/innen gleichermassen interessant, werden grundsätzliche Aspekte der Schauspielführung beleuchtet und hilfreiche Übungen zur Körperentspannung und Konzentration erprobt.

Cornelius Gohlke ist freier Regisseur und seit 2002 künstlerischer
Leiter des Studio Theater Stuttgart.

 

Sounddesign

Sounddesign zählt zu den Bereichen einer Filmproduktion, die – wenn gut gemacht – vom Zuschauer selten wahrgenommen werden. Doch die Entwicklung einer wirkungsvollen Tondramaturgie dient – zusammen mit Regie und Produktion – der Erzielung einer größtmöglichen Einheit von Geschichte, Bild und Ton.Wie das geht, erfahrt ihr in diesem Workshop.

Jörg Elsner ist Sound-Designer und Musiker. Zu seiner Filmografie zählen Projekte wie „Mädchen,Mädchen“,„Kammerflimmern“, „Napola“ und „Oktoberfest“. Für seine Arbeit an „Wholetrain“ wurde Jörg Elsner in der Kategorie „Beste Tongestaltung“ für den Deutschen Filmpreis 2006 nominiert.Weiterhin ist Jörg Elsner für die Ausbildung von Sound-Designern beim Hessischen Rundfunk zuständig.

 

Visuelle Effekte

Nicht nur „In-Camera“, also vor der Kamera und mit ihrer Hilfe ist die Gestaltung filmischer Bilder möglich. Statt durch optische Prozesse entstehen beeindruckende Bilderwelten heute zumeist durch die digitale Nachbearbeitung des gedrehten Materials. In diesem Workshop könnt ihr einen Blick in die Trickkiste der Profis werfen und Anregungen für eigene Projekte sammeln.

Nachdem er mit sechs Jahren das erste Mal „Krieg der Sterne“ im Kino sah, wusste Alex Lemke (35): das möchte er auch mal machen! Ein erster Erfolg war der Publikumspreis beim Nürnberger Jugendfilmfestival 1990. Seit 2000 ist er VFX Supervisor und Senior Compositor, zu seiner Filmographie zählen Projekte wie die komplette „Herr der Ringe“ Trilogie,„Dark City“,„Es ist ein Elch entsprungen“ und „Die Wolke“.

 

Urheberrechtliche Aspekte der Filmproduktion

Spätestens bei der Nachbearbeitung kommen Nachwuchsfilmer mit dem Urheberrecht in Kontakt. Wann darf man einen Ausschnitt
aus einem anderen Werk als Zitat verwenden? Muss ich die Beatles um Erlaubnis fragen, wenn ich einen Ihrer Songs in meinem Film verwende? Diese und viele andere Fragen aus der Grauzone des Urheberrechtes werden in diesem Werkstattgespräch behandelt, denn eine Missachtung des Urheberrechtes kann unter Umständen teuer zu stehen kommen.

1985 gründete Wolfgang Ettlich die Filmproduktionsgesellschaft „Mediengruppe Schwabing“ und entdeckte seine Liebe zum Dokumentarfilm. Sein Spezialgebiet sind Langzeitbeobachtungen, beispielsweise “Die Schützes”, für die Ettlich 1995 den Grimme-Preis erhielt.

 

Pitch

In der Filmbranche wird ständig “gepitcht” – immer dann, wenn eine Autorin eine Produzentin sucht, oder ein Produzent einen Geldgeber, wird gepitcht: Der eigene Filmstoff wird möglichst knapp, präzise und mitreißend präsentiert. Von Peter Zenk könnt ihr erfahren, was es zu einem gelungenen Pitch braucht.

Peter Zenks Produzenten-Laufbahn begann in den 60-iger Jahren, 1979 trat er als geschäftsführender Gesellschafter in die Solaris Film- und Fernsehproduktion Bernd Eichinger ein.Diese produzierte unter anderem „Christiane F.– Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und „Kehraus“ mit Gerhard Polt. 1983 produzierte er Roland Emmerichs ersten Spielfilm „Das Arche Noah Prinzip“.In jüngster Zeit produzierte Peter Zenk „Frau Rettich,die Czerny und ich“,„Das doppelte Lottchen“, „Pünktchen und Anton“,„Emil und die Detektive” und den 2003 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichneten “Das fliegende Klassenzimmer”.

Jury

Fabian Fiedler (Juryleitung)

 Medienpädagoge im Nürnberger Medienzentrum Parabol, ist Mitglied der Jury des “Deutschen Menschenrechts-Filmpreises” und leitete bereits die Jurys der JuFinale 2002 und 2004. Neben der Durchführung zahlreicher medienpädagogischer Projekte und einem Lehrauftrag an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule zeichnet er sich auch (mit-)verantwortlich für die Organisation verschiedener Filmfestivals,
so beispielsweise für das “Mittelfränkische Jugendfilmfestival” oder das “Bundesfestival Video”.

Barbara Mörig

nimmt als Referentin für Medienpädagogik am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), neben der Redaktion einiger Mediendatenbanken, vielfältige Aufgaben im Bereich Mediendidaktik und Medienerziehung wahr. Die Mitbetreuung des Internetportals www.medieninfo.bayern.de ist ein weiteres Betätigungsfeld. Besonders am Herzen liegt ihr die Empfehlung von Kurz- und Spielfilmen für den Einsatz im Unterricht und in der außerschulischen Jugendarbeit.

 

Michael Gurt

Jahrgang 1970, ist seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF und verantwortlicher Redakteur der Programmberatung “FLIMMO – Fernsehen mit Kinderaugen”. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen medienpädagogische Beratung und Wissenstransfer. Neben seinen Jurytätigkeiten bei diversen Jugendfilmfesten in Bayern und beim “Medienpädagogischen
Preis der TLM 2005” ist er Mitglied im Auswahlgremium des “Erfurter Netcode”.

 

Yvonne Großmann

Jahrgang 1978; die gelernte Kartographin studiert in München Wirtschaftsgeographie und ist seit 1997 Jugendleiterin sowie seit sechs Jahren Jugendreferentin bei der DAV Sektion Rosenheim. Darüber hinaus engagiert sie sich seit drei Jahren im Vorstand des Stadtjugendrings Rosenheim. Sie vertritt in der Jury der JuFinale 2006 die verbandliche Jugendarbeit. Normalerweise verbringt sie ihre freie Zeit am liebsten an, auf und in den Bergen.

 

Thomas Kößler

 Jahrgang 1978, ist studierter Theater- und Medienwissenschaftler, Filmliebhaber und Selfmade-Mediengestalter.
Neben diversen Beschäftigungen an professionellen Filmsets realisiert er auch eigene Kurzfilme. Sein Beitrag „KupplungBremseGas“ gewann
bei der Jufinale 2004 den Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für die „Beste schauspielerische Leistung“. Er ist Mitbegründer der Internetplattform www.kitaso.de für regionale Filmkultur.

 

Markus Aicher

geboren 1963, war nach seinem Studium an der LMU
München verantwortlich für die Konzeption und Organisation der “Israelischen Filmwoche München” und des Programmschwerpunkts “Filme aus dem Nahen Osten” bei den Tagen des Unabhängigen Films Augsburg. Seit 1990 ist er beim Bayerischen Rundfunk in verschiedenen Positionen tätig, seit 1995 bei Radio Bayern 3 verantwortlich für Kino/Film. Neben der JuFinale ist er auch ständiger Besucher der Festivals in Berlin, Cannes und Venedig.

Presse

Informationen rund um das Festival 

Die JuFinale informiert Presse und Medien in regelmäßigen Anständen. Über die Pressemeldungen und Bilder hinaus, können sich Pressevertreter zu Themen des Festivals, der Jugendmedienarbeit, des Festivalbetriebes und der Medienpädagogik an die Veranstalter der JuFinale wenden.

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Presse-Info 01 vom 14.06.06

Glamour für Rosenheim: Filmprominenz kommt nach Oberbayern

55 preisgekrönte Filme aus allen Regionen Bayerns sind vom 14. bis zum 16. Juli im Citydome in Rosenheim zu sehen. Sie wurden im Rahmen von sieben bezirksweiten Filmfestivals nominiert und konkurrieren um neun bayerische Filmpreise und einen Publikumspreis. Die Filmemacher der JuFinale 2006 sind zwischen 13 und 26 Jahre alt. 

Eben erst wurden die Filmpreise in Cannes verliehen, im Juli eröffnet das Internationale Filmfest München sein Programm, und in Rosenheim präsentiert sich der Nachwuchs. Dass die JuFinale 2006, das neunte Bayerische Jugendfilmfestival, sich keineswegs im Schatten der Großen zu verstecken braucht, unterstreicht der Film- und Theaterschauspieler Günther Maria Halmer mit seinem Engagement: Er hat die künstlerische Patenschaft für das Festival übernommen und wird während des Festivals und anwesend sein, ebenso wie zahlreiche andere Gäste aus ganz Bayern, die die Preise an die Jungfilmer/-innen überrreichen werden. Halmer ist einem breiten Publikum vor allem durch seine zahlreichen Fernsehrollen bekannt, u.a. in Helmut Dietls „Münchner G’schichten“ oder als „Rechtsanwalt Jean Abel“. 2003 wurde er für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

Auch Halmers Kollegen hinter der Kamera sind mit dabei: Denn neben drei Tagen jungem Kino nonstop bietet die JuFinale ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, in denen Profis ihr Know-How an den Nachwuchs weitergeben. Die Workshop-Reihe ist ebenfalls prominent besetzt: Unter den Dozenten finden sich Alex Lemke, der preisgekrönte Verantwortliche für alle digitalen 2D-Effekte der „Herr der Ringe“-Trilogie und Jörg Elsner für den Workshop Tongestaltung, der mit der Produktion „Wholetrain“ in der Kategorie „Beste Tongestaltung“ für den Deutschen Filmpreis 2006 nominiert war.

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Presse-Info 02 vom 22.06.06

KiFinale: von Kamerakindern und Kinderkino auf der ganz großen Leinwand

Die KiFinale ist die Domäne der jüngsten Nachwuchsfilmer Bayerns. Im Rahmen des Bayerischen Kinder- und Jugenfilmfestivals präsentieren zuerst die Fünf- bis Zwölfjährigen zwei Tage lang ihre selbst gedrehten Filme. Aktionen und Workshops, darunter eine Stunt-Schule und ein Filmhund mit Trainerin, ergänzen das Programm. Am Donnerstag, 13. Juli, gibt es ab 14.30 Uhr im Citydome Rosenheim ein offenes Programm für alle, die mitmachen und mitschauen möchten.

Kinder haben ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Dass es ihnen Spaß macht, sie zu verfilmen, bestätigt sich immer wieder aufs Neue: Unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen entstehen in Bayern jedes Jahr etwa 40 Filme von Kindergruppen. Als eigenständige Sektion des bayerischen Kinder- und Jugendfilm-festivals bietet die KiFinale diesen Filmen ein Forum. Gerade für Kinder ist es eine beeindruckende Erfahrung, die eigene Produktion öffentlich vorzuführen und auf der Großleinwand zu erleben – sogar auf der größten, die der Citydome Rosenheim zu bieten hat. Für die KiFinale ist der Kinosaal 1 reserviert, insgesamt 1.200 filmbegeisterte Jungen und Mädchen können bei der vierten KiFinale dabei sein.

Im Gegensatz zur JuFinale, dem Wettbewerb der 13 bis 26-Jährigen, treten die Filmemacher der KiFinale nicht gegeneinander an. Das Motto lautet: “Dabei sein ist alles.” So können die Kinder ihre Träume, Sorgen und Wünsche unbefangen filmisch umsetzen, ohne dass Konkurrenz dabei zu sehr in den Vordergrund tritt. Die Veranstalter, der Bayerische Jugendring und das Münchner Institut für Medienpädagogik, möchten mit der KiFinale einen Raum für die ganze Familie schaffen, der eine spielerische Auseinandersetzung mit Medien ermöglicht. Das Angebot wurde unter pädagogischen Gesichtspunkten entwickelt und gestaltet, die jeweils 90-minütigen moderierten Filmprogramme an beiden Tagen werden ergänzt durch zehn Workshops und Aktionen. Wie funktioniert eine richtige Filmschlägerei? Woher weiß Kommissar Rex, wie man eine Haustüre öffnet? Und wie geht es, dass Harry Potter im Kino deutsch spricht? Am Donnerstag, 13. Juli, können von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr alle interessierten Kinder bei Filmen und Workshops dabei sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Presse 2 2006

 

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Presse-Info 03 vom 30.06.06

Hochspannung im Kinosaal: Live-Jury bei der JuFinale 2006

Zwischen JuFinale-Auftakt und Preisverleihung liegen vor der Jury über 30 Stunden Programm und insgesamt 15 Stunden Film. Damit nicht genug: Die Filme werden live während der drei Festivaltage bewertet, Jury und Publikum blicken auf dieselbe Leinwand. 

Wenn am 14. Juli um 18.00 Uhr die JuFinale 2006 mit dem ersten Programmblock startet, wird sechs Gästen im Saal besondere Aufmerksamkeit zuteil. Unter Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) bewerten die Mitglieder der Jury die ersten acht der insgesamt 55 Filme des Festivals. Die Juroren haben 15 Stunden Film vor sich, wobei die Beiträge zwischen 2 und 60 Minuten Länge variieren, und müssen Idee, Dramaturgie, schauspielerische Leistung und technische Umsetzung berücksichtigen. „Wir haben es mit Spiel- und Dokumentarfilmen, Clips und experimentelleren Formen zu tun“, erklärt Fiedler.

„Kombiniert mit den recht unterschiedlichen Entstehungsbedingungen der Filme, also etwa der unterschiedlich intensiven Unterstützung der Filmgruppen bei der Realisierung ihrer Projekte, und den verschiedenen Altersgruppen ergibt das eine interessante, aber auch sehr anstrengende Mischung. Allerdings wir vergeben hier keine Fleißnoten – es geht ganz klar um die filmische Qualität.“

Dass diese Ochsentour auch ihren eigenen Reiz hat, beschreibt Markus Aicher, Bayern 3-Kinoredakteur und Jury-Mitglied: „Ich finde es wirklich spannend, live so einem unmittelbaren Eindruck zu folgen und die Filme so zeitnah zu bewerten. Man steht permanent unter Druck, sofort eine Bewertung abgeben zu müssen. Aber als Radiomann kommt mir eine so große Unmittelbarkeit auch besonders entgegen.“

Um den verschiedenen Bewertungsaspekten gerecht zu werden, sind in der Jury Experten aus verschiedenen Bereichen vertreten: Yvonne Großmann (Jugendreferentin bei der DAV-Sektion Rosenheim), Michael Gurt(wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF), Thomas Kößler (ehemaliger JuFinale-Preisträger), und Barbara Mörig (Referentin für Medienpädagogik am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung).

Presse 3 2006

 

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Presse-Info 04 vom 10.07.06

Staatsminister Erwin Huber lobt die JuFinale und überreicht Preise

Neun Filmteams nehmen am kommenden Sonntag die höchste Auszeichnung für Nachwuchsfilme in Bayern entgegen. Die Gewinner erhalten jeweils mit 500 Euro dotierte Auszeichnungen. Fünf Jurymitglieder aus den Fachgebieten Film und Pädagogik wählen unter der Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) die Siegerfilme aus insgesamt 55 eingereichten Produktionen aus. Die Live-Jury ist während der Filmprogramme im Kinosaal anwesend. 

„Medienkompetenz ist eine grundlegende Qualifikation in unserer Gesellschaft. Damit ist sie auch eine zentrale Aufgabe der Bildung, gerade auch im außerschulischen Bereich. Hier bewährt sich die JuFinale seit vielen Jahren als praxisgerechter Ansatz für aktive Medienarbeit“, lobt Erwin Huber das Festival. „Denn mit der Produktion eines Films eignen sich Jugendliche Fähigkeiten im Umgang mit dem Medium an und erwerben soziale Kompetenzen, zum Beispiel durch die gemeinsame Arbeit im Team. Die JuFinale ist also nicht nur Talentschmiede für den Nachwuchs der bayerischen Filmwirtschaft. Diese Qualifikationen sind auch in anderen Branchen heute mehr denn je gefragt. Daher freue ich mich besonders, dieses jugendkulturelle Highlight Bayerns zu unterstützen.“ Neben den Preisen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht der Minister den Sonderpreis des Bayerischen Kultusministeriums zum Thema „Schönheitskonkurrenz“.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 16. Juli 2006, ab 15.30 Uhr, statt. Auch der künstlerische Pate des Festivals, der Schauspieler Günther Maria Halmer, wird anwesend sein. Unter den Laudatoren sind die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Bauer, der Vorsitzende des JFF, Prof. Dr. Bernd Schorb und die Präsidentin des Bayerischen Jugendrings, Martina Kobriger.
Der Termin ist für Bildberichterstatter geeignet.

Presse 4 2006

 

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Presse-Info 05 vom 11.07.06

Film ab! Die 5. KiFinale startet am Donnerstag mit Filmen und Workshops

Die „kleinsten“ Filmemacher präsentieren sich auf der größten Leinwand: Im Kino 1 des Citydome Rosenheim werden an zwei Tagen Produktionen von Bayerns jüngsten Nachwuchsfilmer/-innen zu sehen sein. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Staatssekretär Jürgen W. Heike vom Bayerischen Sozialministerium eröffnen am Donnerstag, 13. Juli, um 9.00 Uhr das Festival. 

Aber nicht nur Zuschauen, vor allem Mitmachen ist angesagt: bei zahlreichen spannenden Aktionen und Workshops rund ums Kino. Am Donnerstag, 13. Juli, gibt es ab 14.30 Uhr ein offenes Programm für alle, die dabei sein, staunen und lernen wollen:
14.30 Uhr bis 16.00 Uhr Filmprogramm (Kino 1) : Acht Filme von Kindern für Kinder
16.00 Uhr bis 17.30 Uhr Aktionen und Workshops: 
– Stuntschule
– Schnitt-Workshop
– Nachvertonung
– Bluebox
– Zeichentrickfilme selber machen
– Digitale Bildbearbeitung
– Film- und Fernsehquiz im FLIMMO-Studio
– Maske
– Digitales Daumenkino
– Hunde vor der Kamera

Alle Workshops finden zeitgleich im Kino- und Gastronomiebereich des Citydome statt (Ausnahme: „Hunde
vor der Kamera“ in den Räumen des Stadtjugendrings Rosenheim) und können frei ausgewählt werden. Für
alle, die sich nach dem Filmprogramm erst einmal austoben wollen, sind Spiele im Angebot.
Unkostenbeitrag: 1.50 Euro.