free online plagiarism checker for research papers pay for someone to write essay us cellular business plans essay writing practice online mla bibliographic entry presentation of research proposal

2004

Jufinale 2004

Die JuFinale 2004: Das achte Festival für junge FilmemacherInnen aus Bayern. Talkstudio mit Gesprächen und Hintergründen zu den Filmen. Preise für die besten Filme. Filmworkshops mit Tipps und Anregungen von Profis. Sonderthema ‘Voll normal?!’ und Festival mit Filmen von und für Kinder.
KiFinale und JuFinale sind eine Veranstaltung des Bayerischen Jugendrings (BJR) und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

 

 

Sonderthema

Voll normal?! 


Was ist schon ‚normal’? Bist du normal? Oder ist es normal, dass wir alle verschieden sind?

Hast du ganz besondere Fähigkeiten oder Handicaps? Ist es nicht manchmal behindernd, normal zu sein? Und ist es für behinderte Menschen normal, behindert zu sein?

Jeden Tag reden wir ganz normal von Normalität, dabei wissen wir nicht immer so genau, was wir damit eigentlich meinen. Höchste Zeit also, diesen Fragen mit der Filmkamera auf den Grund zu gehen.

Künstlerischer Pate

Franz Xaver Gernstl

Er absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und studierte anschließend Sozialpädagogik. Später war er als Praktikant beim Bayerischen Rundfunk für Kindersendungen tätig, unter anderem für die Fernsehreihe “Da schau her”.

Seine Reportagereihe “Gernstl unterwegs”, die er zusammen mit seinem Kameramann Hans Peter Fischer und seinem Tonmann Stefan Ravasz dreht, hat mittlerweile Kultstatus. Meist ungeplant geht Gernstl auf Menschen links und rechts der Straße zu. Er bringt sie zum Reden, ohne selbst viele Worte zu machen. Seine Herangehensweise erinnert an den amerikanischen Journalisten und Autor Studs Terkel, der es sich ebenso zum Ziel machte, das Leben der einfachen Menschen zu dokumentieren.

Gernstls Produktionsfirma Megaherz Film und Fernsehen produziert seit 2001 die Reportagenserie für Kinder Willi wills wissen. Sie war unter anderem auch an der Produktion von Doris Dörries Filmen Erleuchtung garantiert und Nackt, der 2003 mit dem Bundesfilmpreis in Silber ausgezeichnet wurde, beteiligt.

Preisträger*innen

Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das beste Drehbuch

Tag der Arbeit

Name des Filmteams:
Eure Gunst ist unser Streben

Fertigstellung:
2002

Filmlänge:
44 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Der naive und junge Arbeiter Joan kommt als Fremdarbeiter aus Rumänien nach München. Schon am Bahnhof lernt er Lidia kennen. Sein Mitbewohner im Wohncontainer ist der erfahrene und melancholische Luka, der gegen die offensichtlichen ausbeuterischen Zumutungen des Bauleiters immer offener angeht. Sie befreunden sich allmählich. Während Joan Lidia näher kennenlernt und seine Freizeit mit ihr verbringt, eskaliert der Konflikt auf der Baustelle während einer Polizeikontrolle. Dabei werden sie gezwungen ein Dokument zu unterschreiben, das ihre rechtlichen und prekären Arbeitsbedingungen zu Gunsten der Bauleiter verschweigt. Joan will seine Arbeit nicht verlieren und stellt sich so wie alle anderen Arbeiter widerwillig und doch opportunistisch gegen den offen rebellierenden Luka und unterschreibt. Auch Lidia erzählt von ihrer strukturell ähnlichen Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, flüchtet sich aber in Freizeitaktivität. Am Ende trifft Joan Luka am Bahnhof kurz vor seiner Abreise wieder und ist doch alleine mit seinen Zweifeln und den gemachten Enttäuschungen.

Jurybegründung:

„Der Film beleuchtet ganz unaufgeregt die Situation auf einer Großbaustelle und dies macht er ganz anrührend, ganz intensiv, ganz sensibel. Der Jury haben besonders die stimmungsvollen, dichten Bilder, der atmosphärische Blick und die anrührende Story gefallen. Ein wirklich ganz phantastischer Film.“

______________________________________________________

Preis des bayerischen Ministerpräsidenten für die beste Regie

Der Weg nach Oben

Name des Filmteams:
Naturvision-Workshop

Fertigstellung:
2003

Filmlänge:
7 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Eine Hommage an die unberührte Natur. Tschechische und deutsche Jugendliche setzen sich mittels Medien (und mit Ünterstützung zweier Naturfilmer) mit der Natur auseinander. Der streifende Blick durch die natürliche Unberührtheit, eingefangen mit zahlreichen Makroaufnahmen, endet mit einem nüchternen Erwachen in der Urbanität.

Der NaturVision Workshop soll ca. 10 Jugendliche aus der Tschechischen Republik sowie aus Deutschland zusammenbringen und ihnen einen tieferen Einblick in Naturzusammenhänge bieten. Gleichzeitig soll ihnen der Workshop auch die Möglichkeit geben, grundsätzliche Kenntnisse der Arbeit mit Videokamera und Computer zu vertiefen. Jede Arbeitsgruppe wird unter Anleitung eines Filmfachmannes und eines Nationalparkangestellten im Nationalpark Sumava bzw. im Tierfreigehege des Nationalpakrs Bayerischer Wald einen Film von max. 10 Minuten erstellen.

Jurybegründung:

„Der Film hat ein vermeintlich langweiliges Thema auf sehr interessante Art und Weise dargestellt: Beeindruckende Kameraeinstellungen die absolut nicht langweilig wirken, sondern durch kleine Tricks Spannung erzeugen. Dazu untermalen Geräusche aus der Natur und eine tolle Filmmusik die Szenen. Der Film ist eine internationale Kooperation, was die Jury ebenfalls sehr positiv gewertet hat.“

______________________________________________________

Preis des bayerischen Ministerpräsidenten für die beste darstellerische Leistung

Kupplung Bremse Gas

Name des Filmteams:
Thomas Kößler

Fertigstellung:
2004

Filmlänge:
19 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Eigentlich ist es nicht mehr fahrtüchtig. Der Motor röhrt, der Auspuff fällt ab, die Türgriffe hängen am seidenen Faden. Doch das stört Roland gar nicht. Er liebt sein Auto und darum: ‘Rauf auf die Straße und weg’. Als Neil Young im sphärischen Rauschen des Radios verendet, singt er halt selbst weiter. Auch eine unfreiwillig gewonnene Mitfahrerin und ihr rätselhafter Goldfisch können ihn nicht bremsen in seinem Drang zu fahren, bei dem man nie ganz sicher ist, ob es sich um eine Flucht oder eine Suche handelt.

Jurybegründung:

“Thomas Kößler hat sich bei seinem Roadmovie auf nur zwei Personen konzentriert. Auch wenn Roland, der Protagonist des Films, statt zu sprechen lieber singt, berührt er doch – oder gerade deswegen – und wir sind gerne bei ihm, fühlen seine Nöte, seine Liebe zu seinem Auto. Als er unverhofft auf eine Mitfahrerin trifft, ist es vorbei mit dieser einsamen Stille und Roland sieht sich mit einem wahren Redegewitter konfrontiert. Es ist die herausragende Leistung der beiden Hauptdarsteller, die diesem Film vor allem ihren Stempel aufprägt.”

______________________________________________________

Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zum Sonderthema „Voll normal?!“

Fuenfte Erde/Zone3

Name des Filmteams:
mampfkrampf prod.

Fertigstellung:
2001

Filmlänge:
40 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Jay´s erster Tag als Zivi in einer Wohngruppe für Körperbehinderte beginnt turbulent. Erst verspätet er sich, dann lernt er Klempti, einen der Bewohner kennen und trifft auch noch auf Katha, die dort als Praktikantin arbeitet. Neben der sich entwickelnden Freundschaft zu Klempti, möchte Jay auch Katha näher kennenlernen. Das jedoch ist nicht so leicht. Einige Zwischenfälle und Missverständnisse legen Jay Steine in den Weg. Nachdem Jay auch noch einen One-Night-Stand mit einer anderen Praktikantin hatte, ist Klempti von Jay enttäuscht. Trotzdem beschließen beide nach Italien zu reisen. Im Urlaub versöhnen sich die beiden Freunde. Was Jay und Klempti nicht wissen? Katha hat sich auch auf die Reise gemacht. Das plötzliche Aufeinandertreffen läßt auf einen schönen Urlaub hoffen.

Jurybegründung:

„Durch die semi-dokumentarische Betrachtungsweise gelingt es Marcus Bartos, den Alltag in einer Wohn-Einrichtung für behinderte und nicht-behinderte Menschen sehr authentisch und in einer klaren aber dezenten Jugendsprache darzustellen. Von Anfang an ziehen die sympathischen Protagonisten Jay und Klemti den Zuschauer mit in ihre Realität. Das ganze ist humorvoll verpackt und mit einer Fülle unkonventioneller filmischer Techniken kreativ umgesetzt.“

______________________________________________________

Preis des Bezirks Mittelfranken

Das Geisterhaus von Nürnberg

Name des Filmteams:
Hähnlein/Kröger

Fertigstellung:
2002

Filmlänge:
18 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Ein geistig agiler älterer Herr bezieht Stellung zum “Geisterhaus von Nürnberg” – seinem eigenen Domizil. Das hochgradig mit Glaubenssymbolen verzierte und von der Natur üppig bewachsene Haus wird zum beliebten Ziel von dutzenden Schaulustigen, ihren Spekulationen und Gerüchten. Eine Dokumentation auch über den Glauben der Menschen, ihre Neugierde, Sensationslust und die Antwort auf die Frage, warum Blumen im Leben wichtiger sind als auf dem Friedhof.

Jurybegründung:

„Die beiden Filmemacher greifen ein Phänomen aus ihrer direkten Umgebung auf. Sie wählen die Form des Dokumentarfilms, um sich dem ‚Geisterhaus’, dessen Bewohnern und den vielen Gerüchten und Mutmaßungen, die sich darum ranken, aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern. Dabei bearbeiten sie ihr Thema kurzweilig, lebendig, unaufgeregt und mit dem richtigen Maß an Fingerspitzengefühl. Entstanden ist so ein mustergültiger Dokumentarfilm, der für Toleranz wirbt.“

______________________________________________________

Preis des Landkreises Erlangen-Höchstadt

Das dicke Kind

Name des Filmteams:
Florian Knittel

Fertigstellung:
2002

Filmlänge:
12 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

In “Das dicke Kind” erinnert Marie Luise Kaschnitz, die mit ihrer Erzählung aus dem Jahre 1951 die Vorlage zu diesem Spielfilm reichte, sich an ihre eigene Kindheit. Bedrohlich, ruhig und besinnlich sind die Bilder und hörenswert die Töne, mit denen Florian Knittels Spielfilm sich jener alten Dame und ihren Erinnerungen, die voller Angst und Widerwillen scheinen, widmet.

Jurybegründung:

„Florian Knittel ist eine feinfühlige Umsetzung der Literaturvorlage von Marie-Luise Kaschnitz geglückt. Mit einer souverän geführten Kamera setzt er die Geschichte in eindrucksvolle Bilder um. Deren Wirkung wird unterstützt durch den pointierten Einsatz der selbst komponierten Filmmusik. Was die Jury dabei am meisten beeindruckt hat, sind die fast schon professionell agierenden Schauspieler – die Oma und das kleine Mädchen. Im wirklichen Leben sind sie Oma und Cousine des Filmemachers.“

______________________________________________________

Preis der Stadt Erlangen

Von Angesicht zu Angesicht

Name des Filmteams:
Eric Andreae

Fertigstellung:
2003

Filmlänge:
5 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Die kleine Maya bildet sich ein, sie habe mit ihren ständigen Grimassen ihren Vater vertrieben. Die Scheidung ihrer Eltern begreift sie erst mit zunehmenden Alter. Mayas Mutter gibt ihrer Tochter auch im Nachhinein zu den Fragen über ihren Vater keine Auskünfte. Schließlich aber trifft sie ihn zufällig. Als es ihr dabei die Stimme verschlägt, helfen die Grimassen von einst dem ahnungslosen Vater, seine Tochter wiederzuerkennen.

Jurybegründung:

„Mit seinem Film setzt Eric Andreae eine originelle Idee punktgenau und charmant ins Bild. Trotz seiner Kürze trifft der Film mitten ins Herz.“

______________________________________________________

Preis des Bayerischen Jugendrings (BJR)

Britt – Ich habe abgetrieben, doch ich bereue nichts

Name des Filmteams:
Kreuz/Jove

Fertigstellung:
2002

Filmlänge:
8 Minuten

Genre:
Animationsfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Die Capri-Sonnen-Safttüte steht stellvertretend für die Talkshow-Moderatorin Britt Reinecke. Statt personalisierter Talkrunde luden die Verantwortlichen dieser Trick-Animation u.a. Kartoffeln, Afri-Cola-Flaschen, alkoholfreie Bierdosen und Ähnliches ins Studio. Das “nicht enden wollende Gequatsche” der illustren Runde entspringt wiederum der Original-Tonspur einer tatsächlich ausgestrahlten Folge von Britts Talk zum Thema “Abtreibung”. Die Originalsendung wird hier in gekürzter Form auf den Punkt gebracht.

Jurybegründung:

„Der handwerklich sauber umgesetzte Animationsfilm ist eine provokante Persiflage auf den deutschen TV-Alltag. Dabei entlarven die Filmemacher die beinahe schon menschenverachtend-reißerische Machart so mancher Talkshow ganz ohne zu moralisieren, allein durch die Verwendung von Original-Ton-Zitaten in Verbindung mit dem visuellen Verfremdungseffekt. Diese kritische Stimmung hat uns gut gefallen, kommt locker rüber und funktioniert ganz ohne erhobenen Zeigefinger.“

______________________________________________________

Preis des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

SMS

Name des Filmteams:
Klasse M8

Fertigstellung:
2003

Filmlänge:
6 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

An der Volksschule Gerbrunn herrscht im Unterricht Handyverbot. Der frisch verliebte Flo möchte Andrea ins Kino einladen und schreibt trotzdem eine SMS. Jedoch bevor er diese abschicken kann, wird er von seinem Lehrer überrascht und das Handy geht zu Bruch. Dennoch kommt es zu einem Date.

Jurybegründung:

„Es hat großen Spaß gemacht, diesen kurzweiligen und stimmigen Film anzuschauen. Das sehr alltagsnahe Thema wird kurz und knackig erzählt. Augenzwinkernd geben die Jugendlichen mit ihrer Bildsprache ihrem Empfinden des Verliebt-Seins einen mutigen und glaubwürdigen Ausdruck.“

______________________________________________________

Publikumspreis

Wie die Familie Sonnenschein einmal mit Hilfe vom lieben Gott dem Regen entkam

Name des Filmteams:
Nikolaus Haus Filmgruppe

Fertigstellung:
2002

Filmlänge:
4 Minuten

Genre:
Animationsfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Familie Sonnenschein bricht zu einem Picknick im Park auf. Während des Essens weist Michi, alias Gott die Familie auf den drohenden Regen hin. Dank dieser Warnung kommen sie noch rechtzeitig nach Hause.

Workshops

Von Klebstoff, Baustellenlampen, FBI, dem guten Ton und großen Gefühlen..

Der Countdown läuft, die Spannung steigt . In wenigen Minuten beginnt die Verleihung der bayerischen Jugendfilmpreise 2004. Zuvor aber war Fortbildung angesagt für die jungen Filmemacher/innen bei der Jufinale.

Fünf Workshops standen zur Auswahl:

“Die FBI-Zentrale im Wohnzimmer” mit Michael Dietrich: 

Dass eine Baustellenlampe auch gute Dienste am Filmset leisten kann, wenn keine Profi-Scheinwerfer zur Verfügung stehen – davon konnten sich die Workshopteilnehmer/innen bei Michael Dietrich überzeugen. So wurde eine professionelle Dreipunktausleuchtung mit Führungslicht, Aufhellung und Gegenlicht für das kleine Budget geprobt.

 

 

“Drehbuch und Regie” mit Josef Rödl:

“Identifikation mit der Figur ist wie ein Klebstoff” , so Josef Rödel zu seinen Teilnehmer/innen im Kinosaal . Der Zuschauer entwickle z.B. Wut und Empörung über eine Ungerechtigkeit und bleibe so bei der Stange. Anhand einer Tatort-Folge zeigte er, wie ein solches Ungerechtigkeitsgefühl bewußt durch Bildgestaltung hochgeführt und am Ende gelöst werden kann.

 

 

“Filmmusik” mit Kostia Rapoport:

Anhand von Ausschnitten des Kinofilms “Seven” zeigte Kostia Rapoport, wie Musik und Sounddesign die Spannungskurve mitkomponieren können. So könne man Emotionen transportieren und Filme abwechslungsreicher gestalten.

 

 

 

„Originalton“ mit Gasan Alpaslan:

Anhand von Ausschnitten des Kinofilms “Seven” zeigte Kostia Rapoport, wie Musik und Sounddesign die Spannungskurve mitkomponieren können. So könne man Emotionen transportieren und Filme abwechslungsreicher gestalten.

 

 

“Produktion” mit Bernd Krause:

Die Aufgaben der Produktion – Initieren, Stofffindung, Stoffentwicklung, Finanzierung und Verwertung – skizzierte Bernd Krause kurz für seine Teilnehmer. Den Hauptteil seines Workshops beschäftigte er sich aber mit den zahlreichen Fördermöglichkeiten von der europäischen Filmförderung über die Bundes- und Länderfilmförderung bis hin zu regionaler und privater Filmförderung.

Jury

Fabian Fiedler (Juryleitung)

Medienpädagoge im Nürnberger Medienzentrum Parabol. Erfahrener Juryleiter u.a. beim Mittelfränkischen Jugendfilmfest und der JuFinale 2002, Mitglied
der Jury des “Deutschen Menschenrechts-Filmpreises”.
Leitet zahlreiche Medienprojekte in der Jugendarbeit und ist Dozent an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg.

 

Phillip Budweg

Produzent und studierter Germanist und Kunstgeschichtler. Hat beim “Aus- und Fortbildungskanal” München mehrere programmfüllende Dokumentarfilme realisiert. Gründete vor vier Jahren gemeinsam mit Johannes Schmid die Filmproduktion “schlicht und ergreifend”. Seitdem Produktion mehrerer Kurzfilme.

 

Hanna Nezadal

Studiert Soziale Arbeit an der Fachhochschule in Nürnberg. Hat im vergangenen Jahr selbst einen Kurzfilm produziert und Videoprojekte mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Bereits beim Mittelfränkischen Jugendfilmfestival vetrat sie die ‘junge Sicht’ !

 

 

Peter Zwingmann

Ist seit 1998 Betreiber der Lamm-Lichtspiele in Erlangen, dem Kino für Filmliebhaber! Er war lange Zeit Mitarbeiter und Vorstand des Kommkino e.V. in Nürnberg. Außerdem ist Peter Zwingmann Mitveranstalter des Sommernachtfilmfestivals in Nürnberg, Fürth und Erlangen. Im Jahr 2000 hieß der Eröffnungsfilm der JuFinale übrigens: “Lamm-Lichtspiele”

 

Kerstin Bienert

Ist stellvertretende Leiterin und Pressereferentin des Kulturreferates der Gemeinde Wendelstein. Seit 2001 Vorsitzende des Bezirksjugendring Mittelfranken.
Kerstin Bienert setzt sich besonders für die Förderung der Medienpädagogik und die internationale Jugendarbeit ein. Sie hat Kunstgeschichte, Pädagogik und Archäologie studiert.”

 

Michael Bloech

Diplom-Soziologe, Referent in der Abteilung Praxis des JFF. Nachdem er bei der letzten JuFinale leider kurzfristig ausfiel, ist er diesmal mit seinem fundierten Filmwissen dabei!
Michael Bloech ist einer der drei Koordinatoren des Förderprogramms “In eigener Regie” und Autor zahlreicher Fachartikel über Kinderfilm, Medientechnik und Multimedia.

 

Barbara Mörig

Referentin für Medienpädagogik am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Eine ihrer Aufgaben dabei ist, Kurz- und Spielfilme für die medienpädagogische Arbeit im Unterricht zu empfehlen. Bevor Barbara Mörig ihre Tätigkeit am ISB aufnahm, war sie die Vertreterin des Freistaates Bayern im Empfehlungsausschuss Medien (EAM) im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugendbehörden (AGOL). Zudem leitete sie an der ehemaligen Staatlichen Landesbildstelle Südbayern den Gutachterausschuss zur Empfehlung von Spiel- und Dokumentarfilmen für Schulfilmveranstaltungen und die Auswahlkommission für Kurz- und Spielfilme für das Landesjugendprogramm.

Presse

Informationen rund um das Festival 

Die JuFinale informiert Presse und Medien in regelmäßigen Anständen. Über die Pressemeldungen und Bilder hinaus, können sich Pressevertreter zu Themen des Festivals, der Jugendmedienarbeit, des Festivalbetriebes und der Medienpädagogik an die Veranstalter der JuFinale wenden.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 001 vom 15.04.04: JuFinale 2004 gastiert in Erlangen

51 Nominierungen für das größte bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival,
Bayerns Nachwuchsfilmer präsentieren sich im E-Werk Erlangen 

15.04.2004 – 15.04.2004

Preisgekrönte Filme aus allen Regionen Bayerns sind vom 17. bis 20. Juni 2004 im Erlanger Kulturzentrum „E-Werk“ zu sehen. Insgesamt neun bayerische Ju-gendfilmpreise werden unten den Nominierten vergeben.

Die JuFinale – das größte bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival – wächst weiter und ist Beleg für eine äußerst aktive Jungfilmerszene in Bayern. 500 Produktionen wurden zu den sieben bezirksweiten Filmfestivals eingereicht. Die 51 besten Film-teams bekamen ein Ticket zur landesweiten JuFinale. Damit hat sich die Teilnehmerzahl erneut deutlich erhöht. Produziert wurden alle Beiträge von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren.

Während der Entstehungszeit der Filme zwischen 2002 und 2003 waren ca. 10.000 junge Menschen in Vorbereitung und Produktion dieser Filme zur achten Ausgabe der JuFinale eingebunden. Die JuFinale unterstreicht damit ihre herausragende Stellung in Deutschland als vorbildliches medienpädagogisches Projekt von jungen Menschen für junge Menschen.

Längst haben sich Jugendliche einen festen Platz hinter der Kamera erobert und dre-hen mit großem Engagement ihre eigenen Filme. Das Ergebnis sind phantasievoll gestaltete Innenansichten jugendlicher Lebenswelten, die von den Träumen, Ängsten und Sehnsüchten junger Menschen erzählen. Die Veranstalter, der Bayerische Jugendring (BJR) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, bieten mit der JuFinale der Öffentlichkeit einen Überblick über das vielfältige Filmschaffen Jugendlicher in Bayern und ein Forum zum Austausch für junge Filmemacher.
Neben Kino nonstop bietet die JuFinale ein attraktives Rahmenprogramm: Workshops mit Filmprofis, Talkrunden und Infobörsen, zwanglose Gespräche mit Jungfilmern und Fachleuten runden das Programm ab und bieten interessante Hintergrundinformationen.

Presse 1

 

_______________________________________________________

 

Presse-Info 002 vom 04.05.04: Gernstl unterwegs zur JuFinale 2004 in Erlangen

Franz Xaver Gernstl ist künstlerischer Pate des 8. Bayerischen Kinder-
und Jugendfilmfestivals

04.05.2004 – 04.05.2004

Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Franz Xaver Gernstl konnte als künstlerischer Pate der JuFinale 2004 gewonnen werden. Mit dem zweifachen Grimme-Preisträger hat einer der profiliertesten und unkonventionellsten Köpfe der deutschen Film- und Fernsehlandschaft die Patenschaft für das größte baye-rische Jugendfilmfestival übernommen.

„Den jungen und hoffnungsvollen Filmemachern wünsche ich Mut, Fehler zu machen, spielerisch mit dem Medium umzugehen und ihre eigene Filmsprache zu finden“, so Gernstl zu seiner Entscheidung, die diesjährige JuFinale-Patenschaft zu übernehmen. Diese Einschätzung verbindet den Film-Profi mit dem Nachwuchs. So wie er – bei-spielsweise in seiner Reportagereihe „Gernstl unterwegs“ – setzen junge filmbegeister-te Menschen die Erkenntnisse und Eindrücke ihrer Lebenswelten in Bilder um und er-reichen so ein Höchstmaß an Authentizität.

Die achte Ausgabe der JuFinale findet in diesem Jahr vom 17. bis 20. Juni in Erlangen statt. Die Nominierten aus den vorangegangenen Filmfestivals auf Bezirksebene treten zur landesweiten Entscheidung.

Die Übernahme einer künstlerischen Patenschaft durch prominente Künstler aus dem Filmbereich soll für die Veranstalter JuFinale zweierlei bewirken: Zum einen bringen Profis damit ihre Wertschätzungen gegenüber dem Nachwuchs zum Ausdruck. Dar-über hinaus stehen die Paten am Festivalwochenende als kompetente Ansprechpart-ner vor Ort zur Verfügung. Franz Xaver Gernstl wird am Samstag, den 19. Juni nach Erlangen zur JuFinale kommen.

Daneben unterstützen weitere Künstler die JuFinale. Die Schauspielerin Nina Petri: „Ich find´s total wichtig, dass es die JuFinale gibt. Denn neue junge Talente braucht das Land! Die JuFinale ist neben dem Wettbewerbsfestival auch Forum und Informationsbörse für junge Filmemacher.

Presse 2

_______________________________________________________

 

Presse-Info 003 vom 10.05.04: KiFinale – Filme von Kindern für Kinder

Kinderfilmfestival mit eigenständigem Konzept, Mitmach- und Erlebnisfestival für filmbegeisterte Kinder am 17. und 18. Juni 2004 in Erlangen

10.05.2004 – 10.05.2004

Die KiFinale – das bayerische Kinderfilmfestival – ist eine integrierte Veranstal-tung im Rahmen des Gesamtprojekts JuFinale (Jugendfilmfestival). Kinder im Al-ter von 6 bis 12 Jahren produzieren ihre eigenen Filme und präsentieren sie dem Festivalpublikum. Der Kinder- und Drehbuchautor Paul Maar konnte als künstle-rische Pate der KiFinale gewonnen werden. 

Die KiFinale beweist, dass Kinder ihre eigenen Geschichten nicht nur erzählen wollen, sondern sie auch verfilmen können. Unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen ent-stehen so in Bayern in jedem Jahr etwa 40 Filme von Kindergruppen.

Die KiFinale bietet als eigenständiger Bestandteil des bayerischen Jugendfilmfestes Kinder-Filmgruppen ein Forum, um ihre Produktionen öffentlich vorzuführen und sich aktiv mit dem Medium Film auseinander setzen zu können.

Im Gegensatz zur JuFinale ist die KiFinale kein Wettbewerbsfestival. Klaus Lutz, Pro-jektverantwortlicher der KiFinale: „Wir wollen auch den Jüngsten die Gelegenheit ge-ben, ihre Wünsche, Sorgen und Fantasien filmisch umzusetzen. Und wir wollen dies spielerisch tun – ohne Zwang, besser sein zu müssen als andere.“

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage von Schulen und Hortgruppen nach bei-spielhaften medienpädagogischen Angeboten wurde die KiFinale in diesem Jahr ver-längert. Am Donnerstag, 17. Juni von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Freitag, 18. Juni zwi-schen 9.00 und 12.00 Uhr erwartete die KiFinale-Gäste ein abwechslungsreiches Pro-gramm zum Staunen und Mitmachen.

Ein 90-minütiges Programm mit Filmen von Kindern für Kinder wird ergänzt durch das „Erfahrungsfeld Medien“. Dabei können die Besucher hinter die Kulissen schauen und selbst aktiv werden: Ob Blue-Box, digitale Bildbearbeitung, Nachvertonung von Filmen oder Stunt-Schule. Die Veranstalter bieten mit der KiFinale 2004 wieder zahlreiche Ak-tionen rund um das Thema Film.

Presse 3

_______________________________________________________

Presse-Info 004 vom 17.05.04: Voll normal?! – JuFinale 2004 mit Sonderthema

Jungfilmer/-innen beleuchten in zahlreichen Beiträgen Lebenswelten
von Menschen mit Behinderungen

10.05.2004 – 10.05.2004

Was ist schon ‚normal’? Bist du normal? Oder ist es normal, dass wir alle verschieden sind? Ist es nicht manchmal behindernd, normal zu sein? Und ist es für behinderte Menschen normal, be-hindert zu sein? Höchste Zeit also, dass junge Filmgruppen sich mit der Filmkamera auf die Suche nach Antworten begeben haben.

Unter dem Titel „Voll normal?!“ haben die Veranstalter der JuFinale 2004 – Bayerischer Jugendring und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – die Fil-memacher/-innen angeregt, sich inhaltlich diesem Sonderthema zu widmen. Junge Menschen können sich filmisch mit der Frage auseinandersetzen, was in ihren Augen „normal“ und was „nicht normal“ ist und dabei Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderungen beleuchten. Die Jury verleiht einen Sonderpreis für die beeindru-ckendste Umsetzung des Themas.

Prinzipiell ist den Veranstaltern der JuFinale wichtig, dass es keine Einschränkungen beim Filmemachen sowohl hinsichtlich der gewählten Themen als auch der dafür ein-gesetzten Filmgenres gibt. Kinder und Jugendliche sollen ermutigt werden, all das in Filmproduktionen widerzuspiegeln, was ihre Lebenswirklichkeit berührt.

Mit der Auslobung des Sonderthemas sollte erreicht werden, dass aktuelle gesell-schaftspolitische Situationen aufgegriffen werden können – in diesem Fall das „Interna-tionale Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003“. Für die Umsetzung entsprechen-der Ideen standen kompetente Medienpädagogen/-innen zur Verfügung.

Die JuFinale – das größte bayerische Jugendfilmfestival – findet in diesem Jahr vom 18. bis 20. Juni im E-Werk in Erlangen statt. Zuvor treffen sich am 17. und 18. Juni Kinder im Alter bis zu 12 Jahren zur KiFinale – dem Kinderfilmfestival.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 005 vom 21.05.04: Live-Jury bei der JuFinale 2004

45 Stunden Marathon-Filmprogramm, Sechsköpfige Jury fällt Entscheidungen live im Kinosaal

21.05.2004 – 21.05.2004

Zwischen JuFinale-Auftakt und Preisverleihung liegen vor der sechsköpfigen Jury exakt 45 Stunden Filmprogramm. Ein Marathon der besonderen Art, denn die Preisträger werden live während der drei Festivaltage ermittelt.

Wenn am 18. Juni um 18.00 Uhr die JuFinale 2004 mit dem ersten Programmblock startet, wird sechs Gästen im Saal besondere Aufmerksamkeit zuteil. Unter Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) werden die Mitglieder der Jury die ersten acht der insgesamt 51 Filme dieses Wochenendes bewerten.

Die Arbeit der Jury ist einzigartig: Jeder der sechs Juroren/-innen hat am Freitag 45 Stunden Kinoprogramm vor sich. Von Animations- über Dokumentar- bis hin zu Spielfilmen werden die 51 Produktionen bewertet, die eine Nominierung zur landesweiten JuFinale – dem größten bayerischen Jugendfilmfestival – in Erlangen erhalten haben.
Die Mitglieder der diesjährigen JuFinale-Jury sind (in alphabetischer Reihenfolge):

· Kerstin Bienert (Bezirksjugendring Mittelfranken)
· Michael Bloech (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis)
· Philipp Budweg (Filmproduzent, schlicht und ergreifend GbR)
· Barbara Mörig (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung – ISB)
· Hanna Nezadal (Jungfilmerin)
· Peter Zwingmann (Lamm-Lichtspiele Erlangen)

Die Jury bewertet die Filme, die zwischen zwei Minuten und einer dreiviertel Stunde lang sind, sowohl nach Idee, Dramaturgie, schauspielerischer Leistung und technischer Umsetzung, als auch nach pädagogischen Aspekten wie beispielsweise den Entste-hungsbedingungen des Films. Die Herausforderungen liegen in der Verschiedenartigkeit der Film-Genres und dem Altersunterschied der Filmgruppen.

Mit einem zusätzlichen Preis hat die Live-Jury der achten Ausgabe der JuFinale in Er-langen allerdings nichts zu tun: Der Zuschauerpreis, gestiftet durch die Bayerische Ei-senbahngesellschaft mbH, wird aufgrund des Votums der Gäste vergeben. Die JuFina-le 2004 findet vom 18. bis 20. Juni 2004 im „E-Werk“ in Erlangen statt.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 006 vom 27.05.04: Die FBI-Zentrale im Wohnzimmer

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni in Erlangen statt und bietet viel mehr als Filme nonstop: Workshops und Werkstattgespräche mit Filmprofis

28.05.2004 – 28.05.2004

Die JuFinale – das größte bayerische Jugendfilmfestival – zählt zu den rennomiertesten Nachwuchsfilmfestivals Deutschlands. Neben dem eigentlichen Festival bieten die Veranstalter – Bayerischer Jugendring und JFF – Institut für Medienpä-dagogik in Forschung und Praxis – den Teilnehmer/-innen ein attraktives Rahmenprogramm mit Gesprächen und Tipps von Filmprofis.

Das Projekt JuFinale verfolgt neben der Vermittlung von Medienkompetenz auch das Ziel, Forum für Gedanken- und Erfahrungsaustausch junger Filmemacher/-innen zu sein. Gleichzeitig sollen Filmprofis ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben und zur Weiterarbeit motivieren. Während der drei Festivaltage werden den Teilneh-mer/-innen der JuFinale Workshops und Werkstattgespräche angeboten.
Für die parallel stattfindenden Workshops stehen am 20. Juni ab 13.00 Uhr für alle Fragen zur Verfügung:

· Josef Rödl (Regisseur und Drehbuchautor, HFF München), Workshop Drehbuch und Regie
· Bernd Krause (Filmproduzent), Workshop Produktion
· Kostia Rapoport (Komponist), Workshop Filmmusik
· Michael Dietrich (Kameramann, Lichtausstatter), Workshop Ausstattung von Drehorten
· Gasan Alpaslan (Musiker und Filmemacher), Workshop Originalton

Im Rahmen von Werkstattgesprächen geben Profis ihr Wissen an die jungen Filmemacher/-innen weiter:

· Burkhard Inhülsen (Festivalleiter “up and coming”, Hannover),
Talk 1: Filmfestivals in Deutschland und Europa (18. Juni, 20.00 Uhr)
· Melanie Oßwald (ehemalige Filmemacherin, jetzt Mitglied des Bundestages),
Talk 2: Filmkultur (19. Juni, 14.00 Uhr)
· Franz Xaver Gernstl (Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent), Talk 3: Gernstl zu Gast (19. Juni, 20.00 Uhr)

_______________________________________________________

 

Presse-Info 007 vom 01.06.04: 11 Jugendfilmpreise sind zu vergeben

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni im „E-Werk“ in Erlangen statt,
51 nominierte Filme bewerben sich in verschiedenen Preis-Kategorien

28.05.2004 – 28.05.2004

In gut zwei Wochen beginnt in Erlangen die JuFinale – das größte bayerische Jugendfilmfestival. Insgesamt treten 51 Filmproduktionen um die zehn Jugendfilmpreise an, die die Live-Jury vergibt. Zusätzlich stimmen die Zuschauer über den Preis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft direkt ab.

Die JuFinale ist als Wettbewerbsfestival über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren angelegt. Im ersten Jahr reichen Filmgruppen in den sieben bayerischen Regierungsbezirken und in München ihre Produktionen zu den bezirksweiten Filmfestivals ein. Die Gewinner dieser Festivals treten im zweiten Jahr auf Landesebene – heuer im Kultur-zentrum „E-Werk“ in Erlangen – gegeneinander an.
Als Anerkennung für die Filmemacher/-innen und ihrer eingereichten bzw. nominierten Filmprojekte vergibt die Live-Jury in diesem Jahr mehrere Preise. Gestiftet werden diese Preise u.a. vom Bayerischen Ministerpräsidenten, dem Bezirk Mittelfranken, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt bzw. der Stadt Erlangen.
Im Rahmen der JuFinale 2004 werden Preise in folgenden Kategorien vergeben:
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten – Bestes Drehbuch
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten – Beste darstellerische Leistung
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten – Beste Regie
* Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
* Preis des Bezirks Mitelfranken
* Preis des Landkreises Erlangen-Höchstadt
* Preis der Stadt Erlangen
* Preis des Bayerischen Jugendrings
* Preis des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
* Sonderpreis: Nominierung zum internationalen Film Festival Hannover 2005
* Publikumspreis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 20. Juni ab 15.30 Uhr im „E-Werk“ statt. Zur Preisverleihung wird der künstlerische Pate der JuFinale 2004, Franz Xaver Gernstl, anwesend sein. Der Termin ist besonders für Bildberichterstatter geeignet.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 008 vom 03.06.04: JuFinale: (Medien-)Pädagogik ohne erhobenen Zeigefinger

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni im „E-Werk“ in Erlangen statt,
Kinder und Jugendliche erwerben bei Filmarbeit spielerisch Medienkompetenz

03.06.2004 – 03.06.2004

Wenn sich in zwei Wochen der Vorhang für den ersten Programmblock der JuFi-nale 2004 – dem größten bayerischen Jugendfilmfestival – hebt, ist das gleichzeitig ein Höhepunkt medienpädagogischer Arbeit in Bayern.

Medien nehmen in der Sozialisation junger Menschen eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Aktive Medienarbeit und medienkompetentes Handeln werden im Erwachsen-werden junger Menschen zu entscheidenden Lerninhalten. Durch Projekte wie der KiFinale bzw. JuFinale – getragen vom Bayerischen Jugendring und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – soll Kindern und Jugendlichen Kompetenz im Umgang mit vor allem elektronischen Medien vermittelt werden.

Die Erziehung zu kritischer Medienauswahl, eigenverantwortlicher Bewertung von Me-dieninhalten und selbstbestimmter Produktion eigener Beiträge haben Priorität. Ergänzt wird das Angebot durch das Erlernen technischer Fertigkeiten. Medienpädagogik in diesem Verständnis ist keine „Pädagogik mit erhobenem Zeigefinger“. Vielmehr sollen jungen Menschen stark gemacht werden in der Auseinandersetzungen mit den Einflüssen, die Medien auf ihr Leben ausüben.

Gleichzeitig wird mit Projekten dieser Art der Bildungsaspekt in Freundes-Cliquen aufgegriffen. Jugendliche erlernen und erleben, dass Arbeit in einer (Film-)Gruppe gewinnbringend für alle Beteiligten ist. Sie entwickeln gemeinsam Ideen und setzen diese dann auch zusammen um. Die Möglichkeit des Erwerbs bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten wird in diesem Lernprozess ergänzt durch so genannte Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Verantwortungsübernahme und konstruktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen.

Ergebnisse des medienpädagogischen Projektes „Bayerisches Kinder- und Jugendfilm-fest“ sind im Rahmen der diesjährigen KiFinale/JuFinale vom 17. bis 20. Juni im so ge-nannten „E-Werk“ in Erlangen zu sehen.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 009 vom 07.06.04: JuFinale 2004 in Erlangen mit starken Partnern

Vom Stadtjugendring Erlangen bis zur Siemens AG Erlangen reichen die Unter-stützer, Förderer und Sponsoren des 8. Kinder und Jugendfilmfestes, das vom 17. bis 20. Juni 2004 im Erlanger „E-Werk“ stattfindet

21.05.2004 – 21.05.2004

Die Finanzierung des größten Kinder- und Jugendfilmfestes in Bayern wird zwar durch eine Vielzahl von Partnern gesichert – durch massive Kürzungen öffentli-cher Fördergelder und den Rückzug einiger Sponsoren wäre das diesjährige Festival dennoch fast zum finanziellen Scheitern verurteilt gewesen.

Die JuFinale als medienpädagogisches Projekt ist in bezug auf die Finanzierung nicht mit kommerziellen Filmfestivals zu vergleichen. Die anfallenden Kosten werden auf vie-le Schultern verteilt. So finanziert sich die JuFinale aus Mitteln des Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung ebenso wie durch Sponsorengelder – beispielsweise der Siemens AG Erlangen oder der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH.

Bayerischer Rundfunk (BR) und Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) unterstützen die JuFinale im Rahmen ihrer Förderung medienpädagogischer Projekte.
Hinzu kommen Fördergelder der Stadt Erlangen, des Landkreises Erlangen-Höchstadt und des Bezirks Mittelfranken. Ein erheblicher Teil der Kosten wird allerdings durch den persönlichen Einsatz vieler Mitarbeiterinnen des JFF – Institut für Medienpädago-gik in Forschung und Praxis bzw. des Stadtjugendrings Erlangen, des Kreisjugendrings Erlangen-Höchstadt sowie des Bayerischen Jugendrings aufgefangen.

„Die Finanzierung der JuFinale – vor allem aus Mitteln des Jugendprogramms – muss dauerhaft gesichert werden, denn damit unterstützt der Staat ein bedeutendes Projekt, das Kindern und Jugendlichen zu Medienkompetenz und damit zu notwendigen Grundqualifikationen verhilft“, so Dr. Fred Schell, geschäftsführender Direktor des JFF.
Am Montag, 14. Juni, 11.00 Uhr findet im SiemensForum Erlangen eine Pressekonfe-renz im Vorfeld der JuFinale statt. Dabei werden die Veranstalter – JFF und BJR – auch auf die Finanzsituation des Kinder- und Jugendfilmfestes eingehen. Eine Einla-dung dazu ergeht gesondert.

Die 8. Auflage des bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestes (KiFinale / JuFinale), des bundesweit größten landesweiten Filmfestivals für junge Menschen, findet vom 17. bis 20. Juni im so genannten „E-Werk“ in Erlangen statt. Wir laden dazu alle Medienvertre-ter herzlich ein.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 010 vom 14.06.04: Erlangen im Ki- und JuFinale-Fieber

8 bayerisches Kinder- und Jugendfilmfest vom 17. bis 20. Juni im Kulturzentrum „E-Werk“ in Erlangen – Franz Xaver Gernstl Gast der Preisverleihung

14.06.2004 – 14.06.2004

In der heutigen Pressekonferenz zum Kinder- und Jugendfilmfest (KiFinale und JuFinale) unterstrichen die Veranstalter, Bayerischer Jugendring und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, die Bedeutung von Medienar-beit im Prozess des Erwachsenwerdens junger Menschen.

Die Ki- und JuFinale gastieren ab kommenden Donnerstag im „E-Werk“ in Erlangen. Die Veranstalter rechnen an allen vier Veranstaltungstagen mit etwa 2.000 Gästen und filmbegeisterten Besuchern.

10.000 junge Menschen hatten sich während der beiden letzten Jahre in unterschied-lich großen Gruppen mit der Produktion eigener Filme beschäftigt. Herausgekommen sind bayernweit 581 Produktionen – von Animations- über Dokumentar- bis hin zu Spiel- und Experimentalfilmen. Die Bandbreite, die Anzahl beteiligten Filmemacher und die Qualität der Filme hat damit eine neue Rekordmarke erreicht.

Ki- und JuFinale sind herausragende medienpädagogische und jugendkulturelle Pro-jekte der Jugendarbeit in Bayern. Die Produktionen entstehen außerhalb der Schule. Die Kinder und Jugendlichen wählen dabei selbst Themen aus, die Spiegel ihrer Le-benswelten sind. Bei der Umsetzung der Projekte erhalten sie – wenn gewünscht – professionelle Unterstützung durch Medienpädagogen.

Unterstützt wird die JuFinale 2004 in diesem Jahr durch die Siemens AG Erlangen. Manfred Hopfengärtner, Standortleiter Siemens Erlangen heute vor der Presse: „Unser Unternehmen fühlt sich im Sinne eines Corporate Citizenship für unser gesamtes sozi-ales Umfeld verantwortlich. Dazu gehört auch Kultur – insbesondere der jugendkulturelle Bereich. Die Filme der Kinder und Jugendlichen haben mich begeistert und bestärken mich in der Ansicht, dass wir auch Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass junge Menschen Medien bewusst und phantasievoll nutzen lernen. Dieses Anlie-gen unterstützen wir gern.“

Die Preisverleihung der JuFinale 2004 findet am Sonntag, 20. Juni ab 15.30 Uhr im „E-Werk“ statt. Neben vielen anderen prominenten Filmprofis wird der künstlerische Parte der JuFinale 2004, Franz Xaver Gernstl, Gast der Verleihung sei.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 011 vom 15.06.04: 12 Stunden Kinoprogramm, Workshops, Talk und mehr…

8. bayerisches Kinder- und Jugendfilmfestival gastiert vom 17. bis 20. Juni
im Kulturzentrum „E-Werk“ in Erlangen

16.06.2004 – 16.06.2004

Weit über 50 Filme von Kindern und Jugendlichen, Workshops mit Filmprofis und Talkrunden mit Prominenten aus Film und Fernsehen – das ist die KiFina-le/JuFinale 2004, die am Donnerstag in Erlangen startet.

Am Donnerstag und Freitag gehört den Jüngsten die Leinwand. Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren zeigen ihre eigenen Film-Produktionen. Gleichzeitig können Interessierte im „Erfahrungsfeld Medien“ hinter die Kulissen der Filmemacher schauen.

Am späten Freitag Nachmittag startet das bayerische Jugendfilmfestival – ein Wettbe-werbsfestival der jungen bayerischen Filmszene. 51 Produktionen kämpfen um die begehrten bayerischen Jugendfilmpreise. Das Programm in Erlangen:

Donnerstag, 17.06.
9.00 bis 12.00 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr
KiFinale 2004: Filme von Kindern für Kinder, Erfahrungsfeld Medien
Freitag, 18.06.
9.00 bis 12.00 Uhr
KiFinale 2004: Filme von Kindern für Kinder, Erfahrungsfeld Medien
18.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 1
20.00 Uhr – Talk 1 – Filmfestivals in Deutschland und Europa
20.30 Uhr – offizielle Eröffnung der JuFinale 2004
21.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 2
Samstag, 19.06.
9.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 3 und 4
14.00 Uhr – Talk 2 – Filmkultur in Deutschland
15.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 5 und 6
20.00 Uhr – Talk 3 – Franz Xaver Gernstl zu Gast bei der JuFinale 2004
Sonntag, 20.06.
9.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 7 und 8
13.00 Uhr – Workshops
15.30 Uhr – Verleihung der bayerischen Jugendfilmpreise

Wir freuen uns über Ihr Kommen und stehen gern für Fragen und Interview-Wünsche zur Verfügung.

_______________________________________________________

 

Presse-Info 012 vom 20.06.04: Bayerische Jugendfilmpreise verliehen

16.06.2004 – 16.06.2004

Fast zeitgleich mit der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin, wurden beim 8. Bayerischen Jugendfilmfest – JuFinale 2004 – in Erlangen neun Filme mit dem Bayerischen Jugendfilmpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Erlanger E-Werk bildete den Höhepunkt des zweijährigen Wettbewerbs für Jugendfilmgruppen aus Bayern.

Als am Samstagabend der künstlerische Pate des Festivals, Franz Xaver Gernstl („Gernstl unterwegs“), zum Talk auf die Bühne kam, bestärkte er den Filmnachwuchs in seinem Schaffen: „Haltet euch nicht an die Konventionen, die euch Film und Fernsehen vorgeben! Habt einfach den Mut, was Neues auszuprobieren.“ Diesen Mut zum Experiment sah man auch den meisten der 51 Filme im Wettbewerb an. Sie hatten sich in den vergangenen zwei Jahren bei elf bezirksweiten Festivals für die Teilnahme am landesweiten Wettbewerb qualifiziert. Mehr als 200 junge Filmemacher/-innen waren schließlich nach Erlangen gekommen, viele von ihnen mit der Hoffnung, einen der begehrten Jugendfilmpreise in Empfang nehmen zu dürfen.

Für neun Filmemacher/-innen hat sich diese Hoffnung erfüllt. Mit dem Bayerischen Jugendfilmpreis 2004 wurden ausgezeichnet:
„Tag der Arbeit“ von Emanuel Socher-Jukic (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das beste Drehbuch), „Der Weg nach oben“ vom Naturvision-Workshop (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für die beste Kamera), „Kupplung Bremse Gas“ von Thomas Kößler (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für die beste schauspielerische Leistung), „Das Geisterhaus von Nürnberg“ von Martin Hähnlein und Henning Kröger (Preis des Bezirks Mittelfranken), „Das dicke Kind“ von Florian Knittel (Preis des Landkreises Erlangen-Höchstadt), „Fuenfte Erde /Zone 3“ von Marcus Bartos (Preis des Bayerischen Kultusministeriums zum Sonderthema „Voll normal?!“), “Von Angesicht zu Angesicht” von Eric Andrae (Preis der Stadt Erlangen), “Britt – ich habe abgetrieben, doch ich bereue nichts” von Markus Kreuz und Rafael Jové (Preis des Bayerischen Jugendrings), “SMS” von der Klasse M8 der Volksschule Gerbrunn (Preis des JFF). Den Publikumspreis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) erhielt der Film “Wie die Familie Sonnenschein einmal mit Hilfe vom lieben Gott dem Regen entkam” von der Nikolaus Haus Filmgruppe aus Würzburg.

Neben der BEG zeigte sich auch der Hauptsponsor des Festivals, die Siemens AG Erlangen, hoch zufrieden mit dem Festival, zumal sie sich nicht nur finanziell eingebracht hatte, sondern mit der Produktion eines Eröffnungsfilms durch eine Gruppe Auszubildender auch an der inhaltlichen Gestaltung des Festivals mitwirkten.

Die Veranstalter des Festivals, das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Bayerische Jugendring (BJR) zeigten sich rundum zufrieden mit der großen Resonanz auf das Festival. Die acht Wettbewerbsprogramme konnten insgesamt mehr als 2.000 Besucher/-innen verzeichnen. Prof. Dr. Bernd Schorb, Vorsitzender des JFF, lobte die Kreativität der jungen Filmemacher/-innen und die Inspiration, die von ihren Filmen ausginge. BJR-Präsidentin Martina Kobriger ging noch einen Schritt weiter: „Wenn man sich anschaut, was so im Fernsehen läuft und sieht, welche Qualität die Filme hier bei der JuFinale haben, kann man sich schon fragen, ob nicht die falschen Leute auf dem falschen Posten sitzen“ merkte Kobriger bei der Preisverleihung an. Immerhin werden die Siegerfilme der JuFinale 2004 demnächst im Fernsehen zu sehen sein – BR Alpha wird sie im Rahmen einer langen Filmnacht ausstrahlen.