
Einige der Filme qualifizierten sich außerdem für das BAYERISCHE KINDER & JUGEND FILMFESTIVAL, das im Juli 2026 in Augsburg stattfindet.
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Hauptpreise:

Noah, Gregor, Arlo, Max, Milkias, Cedric, Matilda, Elisa: „detached“ // Nürnberg 2025 // 5 Min.
NICK: „Meinst du die Ivy League wär‘ passend? … Ist das AI?“
BEN: „Nein.“ – NICK: „Wieso nicht?“
BEN: „Hä, doch ist es.“ – NICK: „Aber …“
Laudatio:
Die meisten kennen vielleicht die Situation: Man verschickt eine Nachricht, sie wird gelesen – doch eine Antwort bleibt aus. Eine eigenartige Form der Kommunikation, bei der sich jede Person einfach unangenehmen Gesprächen entziehen kann, und bei der echte Emotionen oft auf der Strecke bleiben.
Echte Emotionen wiederum liefern uns die acht Jugendlichen, die gemeinsam den Kurzfilm „detached“ realisiert haben. Im Rahmen des Filmprojekts „das bewegt uns“ setzten sie sich auf künstlerische Weise mit einem Thema auseinander, das uns alle betrifft: digitale Kommunikation. Ihr Film wirft Fragen auf, etwa, ob das Digitale es erleichtert, Dinge anzusprechen, die man sich face to face nicht traut oder aber auch, ob im digitalen Raum Grenzen schneller überschritten werden, weil unmittelbares Feedback des Gegenübers ausbleibt. Durch eindrucksvolle Sequenzen – wie das stille Starren in die Kamera – wird den Zuschauenden bewusst, wie absurd und zugleich befremdlich es werden kann, wenn die Kommunikation plötzlich abbricht, so wie es im Digitalen häufig geschieht. Erst als die Protagonisten am Ende in der realen Welt aufeinandertreffen, entspannt sich die Situation. – Obwohl es sich um ihre erste Produktion handelt, gelingt den acht Filmemacher*innen ein durchweg fesselnder Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt. Für diese großartige Leistung verleiht die Jury den 1. Preis in der Kategorie COMING UP.

Die Hermis: „Eingesperrt“ // Erlangen 2026 // 17 Min.
Sasha und Elfriede, die sich auf den Tod nicht ausstehen können, werden aus Versehen im Klassenzimmer eingesperrt. Nach und nach lernen sich die beiden Mädchen besser kennen und so entsteht, ganz leise, eine Freundschaft.
Manchmal reicht ein einziger Raum, um eine ganze Welt zu erzählen. „Eingesperrt“ nutzt diese klassische Konstellation des Kammerspiels mit bemerkenswerter Sicherheit: Zwei Jugendliche, eine verschlossene Tür – und plötzlich wird aus einem gewöhnlichen Klassenzimmer ein Ort der Reibung, der Konfrontation und schließlich der Annäherung. Was zunächst mit humorvoller Alltagsfrustration beginnt, entfaltet sich Schritt für Schritt zu einer fein beobachteten Studie jugendlicher Lebensrealitäten. Die Dialoge oszillieren dabei zwischen absurdem Situationshumor – wie Tafelschmierereien, das Gefecht um korrekte Buntstiftkappen oder allzu menschliche Bedürfnisse – und Momenten überraschender Verletzlichkeit. Hier öffnet der Film seine poetische Ebene: Sternbilder werden zu Erinnerungen, zu Hoffnung, zu einer Verbindung zwischen Menschen, die räumlich oder emotional voneinander getrennt sind. Umso schöner, dass der Film diese emotionale Verdichtung am Ende wieder erdet – mit einer ebenso banalen wie charmanten Diskussion über Nudeln und Kartoffeln.
Für dieses feinsinnige Gespür für Dialoge, Rhythmus und jugendliche Lebenswirklichkeit vergibt die Jury den 2. Preis in der Kategorie COMING UP beim Mittelfränkischen Jugendfilmfestival 2026.

Eliot Stanton-Lechner, Emil Rüger, Jan Viewegh, Tim Maronna: „Rückspiegel“ // Lauf an der Pegnitz 2025 // 15 Min.
Ein Junge versucht, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und verdrängt alles um sich herum, als ein alter Freund auftaucht und mit ihm eine Reihe schlimmer Erinnerungen…
(> Film auf YouTube)
Laudatio:
Ein Junge am Boden, kriechend. Schwarz-weiße Bilder, getragen von düsterer, unheilvoller Musik – so beginnt der Film „Rückspiegel“ und zieht uns unmittelbar in seine Welt. Im Zentrum steht ein junger Mensch, der versucht, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und doch von ihr eingeholt wird. Als ein alter Freund auftaucht, brechen verdrängte Erinnerungen unaufhaltsam an die Oberfläche.
Durch das fein abgestimmte Zusammenspiel von Dialog und präzise gesetzten Rückblenden fügt sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammen. Besonders hervorzuheben ist das ausgeprägte Gespür für Atmosphäre: Kamera, Schnitt und Sound sowie die eindringliche Musik greifen nahtlos ineinander und erzeugen eine dichte, bedrückende Stimmung. Nicht zuletzt überzeugt „Rückspiegel“ durch starke schauspielerische Leistungen, die die inneren Konflikte der Figuren eindrucksvoll und glaubhaft vermitteln. Für diese herausragende Gesamtleistung verleiht die Jury den ersten Preis in der Kategorie TALENT.

Marie Binzenhöfer & Wahlkurs Filmproduktion DBG Oberasbach: „Platzangst“ // Oberasbach 2026 // 24 Min.
Eine junge Lehrerin versucht die Unruhe in ihrer Klasse mithilfe eines neuen Sitzplans aufzulösen. Dadurch wird einiges durcheinander gebracht und sie muss ihre Entscheidung nochmal überdenken.
„Platzangst“ führt uns in ein scheinbar alltägliches, und doch sehr komplexes Konstrukt: das Klassenzimmer. Wenn man sich kurz in die eigene Schulzeit zurückversetzt, wird schnell klar, wie wichtig der eigene Sitzplatz war. Saß man lieber ganz hinten, um unbemerkt quatschen zu können, oder doch lieber vorne, um alles gut mitzubekommen?
Im Zentrum des Films stehen mehrere miteinander verwobene Geschichten, die den vielschichtigen Alltag einer Schulklasse zeigen. Eine Lehrerin steht vor der Herausforderung, dass einige Schüler*innen den Unterricht immer wieder stören. Ein neuer Sitzplan soll helfen, wieder Ruhe in die Klasse zu bringen. Doch wir erleben, wie dadurch Freundschaften auf die Probe gestellt werden und Unsicherheiten wachsen. Besonders berührend ist Philippas Geschichte: Ihr Rückzug entpuppt sich als Folge von Mobbing – ein Thema, das leise beginnt, aber tief wirkt. Denn der neue Sitzplan zwingt sie sogar neben eine ihrer Mobberinnen. Der Film zeigt, wie vorschnelle Entscheidungen Ungerechtigkeit verstärken können, aber auch, wie Mut zur Veränderung und zum Gespräch neue Wege eröffnet. Philippa findet schließlich mit Hilfe einer Klassenkameradin die Kraft, ihre Situation anzusprechen – und stößt damit Veränderung an. „Platzangst“ erinnert uns daran, wie wichtig Zugehörigkeit, Empathie und ein sicherer Platz im Leben sind. Für diese Leistung erhält das Team von Marie Binzenhöfer und dem Wahlkurs Filmproduktion des DBG Oberasbach den zweiten Preis in der Kategorie TALENT.

meteoron: „Work-Life-Balance“ // Nürnberg 2025 // 13 Min.
Der Versicherungsangestellte Schulze wird bei der Umstrukturierung seiner Firma übersehen. Die freie Zeit im Büro nutzt er, um die Bucket-List seiner Jugend aus lebhaften Freizeitaktivitäten umzusetzen.
„Work-Life-Balance“ ist ein überzeichnetes, skurriles Werk, das seine Wirkung genau aus dieser Absurdität bezieht. Mit großem Gespür zeigt er eine Arbeitswelt, in der die Hauptfigur, Herr Schulze, im „Projekt Phönix“ gefangen ist. Er steht unter Druck, gibt 150 Prozent … aber für was? Sein ehemaliger Arbeitsauftrag und damit sein Engagement wird ungeprüft über den Haufen geworfen. Sein Einsatz war sinnlos, die Frage nach dem „Warum“ bleibt unbeantwortet. Seine Kolleg*innen sind in der Firma schon längst von lähmender Langeweile ausgeknockt. Die Geschichte basiert laut Einreichung auf realen Erfahrungen der Filmcrew. Ihre Einblicke aus Praktika verleihen dem Film eine entlarvende Ehrlichkeit, die Fiktion scheint erlebte Realität. Dass das Drehbuch gemeinschaftlich entstanden ist, unterstreicht: Dies ist kein Einzelfall, sondern ein kollektives Erleben. Visuell überzeugt der Film durch seinen Wandel vom Schwarz-Weiß-Anfang hin zu einem bunten Spektakel. Die präzise Kameraführung und das herausragende Setdesign setzen starke Akzente, besonders in dem Moment, in dem Herr Schulze erkennt, worum es wirklich geht: die Work-Life-Balance. Ein Thema, das uns alle und vielleicht ja im Besonderen Medienschaffende betrifft. – Herzlichen Glückwunsch zum 1. Preis beim Mittelfränkischen Jugendfilmfestival 2026 in der Kategorie PROFESSIONAL.

Nikolaos Bakousis: „Maláka“ // Ansbach 2025 // 23 Min.
Die ungleichen, halb-griechischen Brüder Giorgos und Alex begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem versteckten Gold ihres entfremdeten Vaters. Ob es das Gold wirklich gibt? Ob die Brüder wirklich Griechen sind? Darüber lässt sich streiten.
Laudatio:
Zwei ungleiche, halbgriechische Brüder machen sich auf, um den vergrabenen Schatz ihres entfremdenden Vaters zu finden. Der jüngere Alex ist enthusiastisch und glaubt an die Erzählungen des Vaters – doch hat er sie auch verstanden? Denn als Scheidungskind kennt Alex seinen Vater nicht gut genug und hat auch die väterliche Sprache nie richtig gelernt. Nur ein paar griechische Wörter sind übriggeblieben, der griechische Name und ein Begleri am Autospiegel… Der ältere Giorgos hingegen beherrscht die Sprache und bekam als Kind den schwierigen Charakter des Vaters mit, was ihn nachhaltig negativ beeinflusst. In einer Nacht- und Nebel-Aktion finden die Brüder zwar keinen Goldschatz, aber eine Kiste voller Erinnerungen – und sie finden als Brüder zueinander.
Nikolaos Bakousis inszeniert die Geschichte der zwei Brüder und ihres griechischen Erbes gekonnt und einfühlsam: Die Identitätssuche, die Erkundung der Wurzeln, die Sprachlosigkeit der eigenen Familie gegenüber und die Erkenntnis, dass vielleicht doch mehr Gemeinsamkeiten existieren als nur die gleiche Zigarettenmarke. In Schwarz-Weiß gedreht mit einer hervorragenden Kamera und Gespür fürs Wesentliche, mit einer exzellent ausgewählten musikalischen Untermalung und dem großartigen Spiel der beiden Protagonisten, hob sich dieser Film klar hervor. Nikolaos Bakousis ist ein vielversprechendes Talent, von dem wir in Zukunft sicher hören werden.
Lobende Erwähnung in der Kategorie COMING UP
DDD Productions: „Die Albert-Verschwörung“ // Erlangen 2025 // 30 Min.
Drei Freunde werden durch Zufall auf die geheimen Machenschaften einiger Lehrer an ihrer Schule aufmerksam und entwickeln sich daraufhin zu einem eingespielten Detektiv-Team.
Laudatio:
Wow, was für ein großes Filmprojekt! Die „Albert Verschwörung“ ist ein 30-minütiger Spielfilm. Dies funktionierte nur durch zwei Wochen Dreh und zusätzlich 9 Monate Bearbeitungszeit. Das ist eine Ansage und einen extra Applaus wert! – Verantwortlich für diesen Film zeichnet sich die Film AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Erlangen. Dies sind bei diesem Film vor allem die drei Schüler*innen Annika Purucker, Lukas Neuländtner und Jonas de West und natürlich auch die engagierten Schauspieler*innen. Der Film ist eine Detektivgeschichte bei der drei Freunde geheime Machenschaften einiger Lehrer aufdecken. Die Personen sind sehr gut gespielt und liebevoll inszeniert. Handwerklich sieht man dem Film an, wie viel Know-how in der fast schon professionellen Kamera- und Tonarbeit steckt. Auch der Drohneneinsatz, das Titeldesign und die Lichtsetzung sind äußerst gelungen. Wir hoffen, dass ihr weiterhin so ambitionierte Filme dreht. Gratulation zu der Besonderen Anerkennung beim Mittelfränkischen Jugendfilmfestival 2026. Macht weiter, wir wollen mehr sehen.

Megha Uchil: „Why is a Sari a political statement?“ // Nürnberg 2025 // 6 Min.
Diese Videoarbeit erzählt vom Anderssein, von Sichtbarkeit und Zugehörigkeit. Der Sari wird zum Zeichen von Erinnerung, Widerstand und dem Mut, sich in einer normierenden Gesellschaft zu zeigen.
(> Film auf YouTube)
Der Kurzfilm ist ein 2-in-1-Tutorial: wie man einen Sari trägt und ein wichtiges und inspirierendes Statement! – Wieso ein Stück Stoff ein politisches Statement ist, beantwortet Megha Uchil erfrischend und erleuchtend in ihrem 5-minütigen Kurzfilm. Während ein Sari drapiert wird, entfaltet sich in der Erzählung die Lebensgeschichte der Regisseurin und ihre Lebenserfahrung, welche leider mit rassistischen Äußerungen und Übergriffen im Alltag einhergeht. Das Thema Rassismus wird hier von der Perspektive einer jungen Frau dargestellt, die es sich trotz der erlebten Ereignisse nicht nehmen lässt, stark und sichtbar zu sein!
Megha Uchil erzählt von ihrem ganz persönlichen Weg, dem alltäglichen Rassismus und von ihrem Umgang damit – einerseits eröffnet sie damit Nicht-Betroffenen eine unbekannte Welt, andererseits ermutigt sie junge Menschen mit Migrationshintergrund, zu sich zu stehen, zu ihrer eigenen Geschichte und Kultur. Wir hoffen sehr, dass weitere Filme der Regisseurin folgen werden!
Sonderpreise:

Hollywuerd: „Best Before“ // Lauf an der Pegnitz 2026 // 3 Min.
Ein Mädchen verspeist einen abgelaufenen Joghurt und begegnet dem Tod.
(> Film auf YouTube)
Laudatio:
„Ich sehe tote Menschen.“ – ein Satz aus The Sixth Sense, der sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat. Selten war er so treffend wie bei einem Film, der mit kaum drei Minuten Laufzeit den Tod überraschend leichtfüßig auf die Leinwand bringt. Der FRANKEN FERNSEHEN KURZFILMPREIS 2026 geht an „Best Before“ vom Team Hollywuerd um Arved Späth aus Lauf an der Pegnitz.
Aus einer ebenso originellen wie alltäglichen Idee – einem abgelaufenen Joghurt – entsteht großes Kino im Kleinen: eine absurde, humorvolle und zugleich nachdenkliche Begegnung mit dem Tod. Der Film spielt klug mit der weitverbreiteten Annahme, ein überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum mache Lebensmittel sofort ungenießbar – und verweist dabei augenzwinkernd auf unsere alltägliche Lebensmittelverschwendung. Bemerkenswert ist auch die Umsetzung: gedreht in nur drei Tagen, mit einer DSLR-Kamera, im eigenen Zuhause und im Wald, getragen von sieben Freundinnen und Freunden kurz vor dem Schulabschluss – inklusive selbst komponiertem Soundtrack. Der Film besticht durch liebevolle Details und einer sehr professionellen Umsetzung. Schauspiel, Bildsprache, Schnitt und Spannungsbogen fesseln die Zuschauerinnen und Zuschauer. Diese Unmittelbarkeit spürt man in jeder Einstellung. „Best Before“ ist ein Film, der nicht gefallen will, sondern etwas wagt. Und genau darin liegt seine Stärke. Die Jury würdigt mit diesem Preis nicht nur einen gelungenen Kurzfilm, sondern den Mut, aus einer einfachen Idee eine eigene filmische Handschrift zu entwickeln. – Herzlichen Glückwunsch an Hollywuerd – wir sind gespannt auf alles, was noch kommt.

Lara Daubermann: „Leben in der Stille“ // Ansbach 2025 // 14 Min.
1942: Eine junge jüdische Frau flüchtet auf einen abgelegenen Bauernhof, um sich dort von einer Bäuerin und deren Freundin eine neue Identität geben zu lassen. Doch als der von den Nazis indoktrinierte Sohn der Bäuerin unerwartet in der Stube auftaucht, müssen die Frauen herausfinden, wie weit sie ihrem Plan, ihren Familien und vor allem sich selbst vertrauen können.
Laudatio:
Elisabeth Abegg rettete im Dritten Reich gemeinsam mit ihrer Schwester rund 80 jüdische Menschen. Irena Sendler fälschte hunderte Dokumente, um Verfolgten eine neue Identität zu ermöglichen. Johanna Eck versteckte über Jahre hinweg jüdische Menschen in ihrer eigenen Wohnung. Diese drei Namen stehen stellvertretend für eine lange Liste stiller Heldinnen – Frauen, die nicht im Rampenlicht standen, sondern im Verborgenen das Richtige taten.
Der Film Leben in der Stille führt ins Jahr 1942 auf einen Bauernhof. Frida und Erna helfen Verfolgten mit gefälschten Papieren. Aktuell wollen sie Margo retten. Doch Fridas Sohn Konrad, von der NS-Ideologie geprägt, darf nichts erfahren. Als er nach Hause kommt, müssen Erna und Margo fliehen doch sie lassen dabei versehentlich einen Taufschein zurück. Konrad findet ihn und beginnt zu fragen. Die Situation spitzt sich zu. Als die beiden zurückkehren, geben sie Margo als Arbeitskollegin aus – ein riskantes Spiel. Beim Abendessen gelingt es den Frauen, Konrad zu täuschen: Der Taufschein gehöre seinem gefallenen Vater. So retten sie das Dokument – und Margos neue Identität.
Dieser Film zeigt eindrucksvoll, dass Gerechtigkeit oft im Stillen geschieht. Dass es Mut erfordert, nicht nur gegen ein Unrechtssystem, sondern manchmal auch gegen die eigene Familie aufzustehen. Und er gibt den vielen Frauen, die im Dritten Reich Außergewöhnliches geleistet haben, ein Gesicht. Für diesen mutigen und bewegenden Film wird Lara Daubermann mit dem SONDERPREIS „GERECHTIGKEIT“ ausgezeichnet.
Publikumspreis
Marie Binzenhöfer & Wahlkurs Filmproduktion DBG Oberasbach: „Platzangst“ // Oberasbach 2026 // 24 Min.
Eine junge Lehrerin versucht die Unruhe in ihrer Klasse mithilfe eines neuen Sitzplans aufzulösen. Dadurch wird einiges durcheinander gebracht und sie muss ihre Entscheidung nochmal überdenken.


