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Preisträger:innen 2015

in der Alterskategorie 13 bis 17 Jahre

“DIE ABENTEUER DES (FAST) UNGLAUBLICHEN POWERMAN”

von der Filmgruppe des Goethe-Gymnasiums aus Regensburg

Länge: 12 Min.

 

Jurybegründung:

Mit „Die Abenteuer des (fast) unglaublichen Powermann“ gelingt der Filmgruppe des Goethe-Gymnasiums Regensburg der humorvolle Umgang mit einem ernsten Thema. Die schauspielerischen Leistungen sind fantastisch, alle Rollen sind perfekt besetzt. Dieser Leistung liegt ein gutes Drehbuch zu Grunde: Die Protagonisten sind wunderbar geschrieben, kein Charakter ist nur schwarz oder weiß gezeichnet, sondern hat Licht- und Schattenseiten. So piesackt die zickig-fiese Anführerin zwar Schwächere, hat aber ein Herz für Kuscheltiere und liebt ihre Mama. Und Powerman ist ein Nerd, der zu viel redet und nicht immer die besten Ideen hat. Aber er hat ein Gerechtigkeitsgefühl und zeigt Mut und Zivilcourage, wenn es darauf ankommt.
Begeistert ist die Jury von den frechen Ideen in der Montage oder auch dem Einsatz von Outtakes als bewusstes Stilmittel. Da fallen auch kleinere Fehler oder Tonprobleme nicht ins Gewicht. Die Choreographie könnte etwas schneller sein und die Schlusspointe noch mehr greifen, aber das sind Details: Drehbuch, filmische Umsetzung und die Schauspieler haben eine Auszeichnung verdient und deshalb sind Die Abenteuer des (fast) unglaublichen Powerman der Preisträger in der Alterskategorie 13 bis 17 Jahre.

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in der Alterskategorie 18 bis 21 Jahre

“LIEBE IST”

von der Filmgruppe “Filmlook Pictures” aus Regensburg

Länge: 5 Min.

 

Jurybegründung:

„Wir glauben zu wissen. Wir denken zu fühlen. Wir hassen und lieben. Egal. Vielleicht sind wir nichts, aber unsere Gefühle geben uns den Glauben, zu sein.“
Dieses Zitat aus dem Film „Liebe ist“ sagt alles: Den Filmemachern ist ein Werk gelungen, das sich an das große Thema Liebe heranwagt und eine philosophische Annäherung wagt. So ist ein spezieller und unverwechselbarer Film entstanden, der berührt. Der Film arbeitet mit Sprache und der Kraft von Dialogen. Mutig in schwarz-weiß gedreht, mit überzeugenden Schauspielern besetzt und in tolle Bilder verpackt, trifft „Liebe ist“ den Nerv der Zeit ­– und ist damit unser Preisträger in der Alterskategorie 18-21 Jahre.

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in der Alterskategorie 22 bis 26 Jahre

“LIALOU”

von Karolis Spinkis aus Cham

Länge: 7 Min.

Jurybegründung:

Besser kann ein Kurzfilm kaum sein: LIALOU ist ein verträumtes und liebenswertes Märchen und verdient die volle Anerkennung der Jury. Der Film macht Mut in einer Zeit, in der sich viele eine bessere Welt wünschen: Eine kleine Geste kann alles verbessern. Farbige Schnürsenkel haben die Kraft, die Welt zu verändern. Überzeugende Dialoge, kluge Dramaturgie, perfektes Schauspiel und tolle Inszenierung – und das alles auch noch technisch perfekt umgesetzt vom Anfang bis zum überraschenden Ende: So muss Kurzfilm sein.
Gratulation an den Filmemacher Karolis und seinem Team: “LIALOU” ist unser Preisträger in der Kategorie 22-26 Jahre.

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in der Kategorie “Klein, aber fein”

“OMAS´ NOCKERL”

von der Filmgruppe “strassengold” aus Amberg

Länge: 3 Min.

Jurybegründung:

In „Omas Nockerl“ wird eine kurze, kleine Idee zu einem überzeugenden und selbstbewussten großen Ganzen. Hier erfährt der Zuschauer mehr als nur die Zubereitung von Grießnockerln: Man erlebt die Beziehung von Anton zu seiner Großmutter – und wünscht sich sofort zurück in die eigene Kindheit. Sympathisch und charmant erzählt, vereint der Film Moderne mit Tradition. Die Musik von „dicht & ergreifend“ passt perfekt zu den ästhetisch ansprechenden Bildern. Herzlichen Glückwunsch an strassengold, „Omas Nockerl“ ist der Preisträger 2015 in unserer Kategorie „Klein aber fein“.

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zum SONDERTHEMA “anders ist nicht giftig”

“REIZFLUT”

von “The Filmgruppe” aus Amberg

Länge: 8 Min.

 

Jurybegründung:

„Reizflut“ erzählt die Geschichte der taubstummen Melissa, die sich selbstbestimmt gegen ein Implantat und damit gegen ein neues und besseres Leben entscheidet. Am Ende des Films ist Melissas Defizit ihr Vorteil – und damit trifft der Film „Reizflut“ genau unser Sonderthema 2016  „anders ist nicht giftig“.
Feinfühlig mit einer klaren dramaturgischen Note wird das „Anderssein“ ohne Brechstange und moralischem Zeigefinger erzählt. Vor allem die Leistung der Hauptdarstellerin ist überzeugend. Das herausragende Sounddesign rundet die Geschichte ab und macht die Welt des taubstummen Mädchens erfahrbar und erlebbar.
Kompliment an The Filmgruppe: „Reizflut“ bekommt den Sonderpreis der Jufinale 2016!

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der PUBLIKUMSPREIS 2015

“AlpenX 2015”

von der Filmgruppe “Hustle Films” aus Beratzhausen

Länge: 17 Min.

 

Jurybegründung:

„AlpenX 2015“ besticht durch gefühlvolle Bilder der Bergwelten und wunderschöne Natur-Nahaufnahmen. Auch der kreative Einsatz von Schrift, beispielsweise als der Titel des Films aus dem Wasser auftaucht, ist gut gelungen. Die dynamische Kameraführung ist modern und transportiert Dynamik und Begeisterung!
Allerdings hätte ein sparsamerer Einsatz von GoPro und Selfie-Stick dem Film nicht geschadet. Dramaturgisch hätte man an dem Film noch feilen können, zum Beispiel durch die Einbindung von Niederlagen oder Pannen bei der Alpenüberquerung. Aus handwerklicher Sicht ist der Film sauber geschnitten. Ein großes Kompliment, dieses Projekt so aufwändig einzufangen.

Auch ein paar Kürzungen hätten dem Film gut getan. Außerdem empfiehlt die Jury, noch an den eingesprochenen Kommentaren im OFF zu feilen, sie wirken manchmal redundant, bringen den Film kaum weiter und sind etwas monoton gesprochen.
Hustle Films ist noch nicht ganz auf dem Gipfel ihres Könnens angekommen – vielleicht gelingt es im nächsten Jahr.

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