Die Preisträger 2007

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Die Preisträger*innen wurden feierlich bekannt gegeben und durch die Jurys ausgezeichnet. Die Preise wurden überreicht durch Frau Dr. Andrea Kluxen, Kulturreferentin des Bezirks Mittelfranken und Schirmherrin des 18. Mittelfränkischen Jugendfilmfestivals.
Neben den Hauptpreisen der Fach- und der Jugendjury wurden ein Dokumentarfilmpreis, ein Kurzfilmpreis, ein Newcomerpreis sowie ein Publikumspreis verliehen.

Die Hauptpreise der beiden Jurys (Jugend- und Fachjury) qualifizierten sich außerdem für das Bayerische Jugendfilmfest “JuFinale”, das vom 13. bis 16. Juli 2006 in Rosenheim stattfand.

Nähere Infos zu den Jurys und den Preiskategorien findet ihr unten.

Für Infos zu den Preisträger-Filmen einfach auf den entsprechenden Preis klicken.

Hauptpreise der Jugendjury:

1. Preis
nip / beutekunstfilm: „Das Ei des Bundespräsidenten“ (4 Min. // Scope)
Morgens irgendwo in Deutschland: Auf einer streng geheimen Hühnerfarm macht sich das bestgesicherte Frühstücksei der Bundesrepublik auf den Weg zu seinem Bestimmungsort…

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Im Film „Das Ei des Bundespräsidenten“ wird eine skurrile und witzige Geschichte erzählt. Er berichtet über die nicht ganz gewöhnliche Entstehung des Frühstückseis eines Staatsoberhauptes.
Mit viel Liebe zu Details bei der Ausstattung und eindrücklichen Kulissen ermöglicht der Regisseur Matthias Vogel dem Zuschauer den Ei(n)blick in die kleine verspielte Welt dieses Filmes. Kameraführung, Schnitt und die Umsetzung im Gesamten wirken sehr ausgereift, wenn nicht schon perfekt.
Die Jugendjury meint zu diesem Werk: Das zweite Ei des Kolumbus und somit der 1. Platz beim 18. Mittelfränkischen Jugendfilmfestival 2006.

2. Preis
Kat & Martinus: „Someday…“ (10 Min. // DV)
Ein Mann sitzt im Café. Ihm bleiben 44 Stunden Zeit, um die Idee für einen richtig guten Film zu finden…

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
In einem Café versucht ein Mann eine Idee für einen Film zu finden, den er drehen möchte.
Seine Ideen spielen sich dabei in seinem Kopf ab und werden den Zuschauern als kurze Episoden gezeigt.
So wird auf die Genres Comic / Horror / New Wave und Stummfilm angespielt und jedes von ihnen perfekt umgesetzt, die Kamerabewegungen und Schnitte wurden Genre typisch angepasst.
Someday überzeugt durch eine innovative Idee, die die Jugendjury mit dem 2. Platz belohnt.

3. Preis
Marlene Denningmann: „Frühstück im Frühling“ (2 Min. // DV)
Zum Frühstück im Frühling erscheinen ungebetene Gäste…

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Eine spontane Idee, mit einfachen Mitteln innovativ in Szene gesetzt – das ist Marlene Denningmanns Film „Frühstück im Frühling“.
Das komplizierte Unterfangen der Stop-Motion mit menschlichen Darstellern ist technisch brillant gelungen.
Herausgekommen ist ein humorvoller, kurzweiliger, überraschender und auch aufgrund der ausdrucksstarken Schauspielerin Theresa Braun anspruchsvoller Film, der die Jugendjury restlos begeisterte.

Hauptpreise der Fachjury:

1. Preis
gut durchdachte Produktionen: „Von einem, der auszog, um die Tour kennen zu lernen“ (35 Min. // DV)
Oliver führt ein beschauliches Studentenleben – bis plötzlich sein kleiner Bruder entführt wird. Obwohl er die Tour de France hasst, muss Oliver dorthin, um seinen Bruder zu retten.

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Wie komme ich bei einer großen Sportveranstaltung ins Fernsehen? Diese Grundidee des Films fand die Jury witzig, außergewöhnlich, einfach super. Michael Fiebrig hat ein ausgereiftes Konzept umgesetzt. Nur eines von vielen möglichen Beispielen sind die Telefonszenen, die auf die Sekunde genau abgestimmt waren. Das sieht genauso perfekt aus wie bei der Action-Serie „24“ mit Kiefer Sutherland. Exzellent besetzte Hauptrollen werden ergänzt durch die authentisch wirkende Kindergärtnerin und Stars wie Lance Armstrong und Jan Ullrich in den Nebenrollen. Unklar blieb mir allerdings, ob die Affenmaske tatsächlich auch in der ARD Liveübertragung von der Tour zu sehen war. Aber das macht nichts: Michael Fiebrig kommt trotzdem ins Fernsehen und zwar morgen, wenn im Nürnberger RTL-Fenster und bei Franken TV über die heutige Preisverleihung berichtet wird. Und das ist doch auch schon was…

2. Preis
Marlene Denningmann: „Frühstück im Frühling“ (2 Min. // DV)
Zum Frühstück im Frühling erscheinen ungebetene Gäste…

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Marlene Denningmann hat mit „Frühstück im Frühling“ einen erfrischend kurzweiligen Animationsfilm gezaubert. Aus einer einfachen Idee entwickelt sie in nur zwei Minuten eine wunderbar absurde Geschichte.
Manchmal fühlt man sich sogar an den großen tschechischen Surrealisten Jan Svankmajer erinnert. Doch Marlene Denningmann – und das hat die Jury überzeugt – bringt eigene witzige Ideen ein und entwickelt ihre Geschichte bis zum Ende konsequent durch.
Hinzu kommt die wunderbare Mimik von Theresa Braun und die gekonnte Rhythmik des Films. Aber auch die übrige technische Umsetzung und der Umgang mit der Stop-Motion Technik ist mehr als überzeugend. Wir sind sicher, dass Marlene Denningmann und ihr Team auf dem besten Weg sind und dass ihre Filme bald auch auf internationalen Festivals überzeugen werden. Doch bis dahin freuen uns wir uns auf weitere Filme von ihnen.

3. Preis
Daniela Reuß, Karin Stöhr und Duc Minh Tran: „Riddim Police“ (5 Min. // DVCPro)
Musikvideo für die Nürnberger Band Yohto zum Song „Riddim Police“ im Stil der 70er.

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Zum Song der Band „YOHTO“ haben Duc Minh Tran, Karin Stöhr und Daniela Reuß das perfekte Musikvideo produziert: In einer trostlosen Stadt – in Schwarzweiß dargestellt – ist Musik verboten. Für die Einhaltung des Verbots sorgt die „Riddim Police“, so auch der Titel des Stücks. Drei Rebellen legen in Neonfarben leuchtende, pulsierende Päckchen aus. Die „Riddim Police“ ist ihnen auf den Fersen und zwei von ihnen werden geschnappt. Dem dritten gelingt es jedoch, sein Päckchen in einer ehemaligen Radiostation anzuschließen und auszulösen. Daraufhin verwandelt sich die Stadt, alles wird bunt und lustig, die Bewohner trauen sich wieder auf die Straßen, und sogar die Polizei groovt mit.
Das Musikvideo besticht durch die Kombination von real gedrehten Szenen und 2D- und 3D-Animationen. Die Story wird verständlich und spannend erzählt. Besondere Beachtung der Jury fand die aufwändige, gelungene Nachbearbeitung – Masken, Farbkorrekturen und Mattepaintings.

4. Preis
Angela Umpfenbach: „Clowns“ (11 Min. // D8)
Das Leben ist ein Zirkus. Eine traurige Ballade über die Motivation des Alltags, über dich und dich.

Nominiert für die Bayerische JuFinale 2006

Laudatio:
Im Schlaf ist der Mensch ganz bei sich selbst. Doch jeden Morgen reißt der Wecker unseren Protagonisten unbarmherzig aus seinen Träumen und ein trister Alltag nimmt seinen Lauf in der Manege des Lebens. Als Clown müht sich der tragische Held dort Tag um Tag, den Frust in Lust zu verwandeln, doch es scheint ihm nicht recht zu gelingen.
Mit minimalen filmischen Mitteln setzt Angela Umpfenbach ihren Protagonisten – sehr konzentriert und mit pantomimischem Können verkörpert von Alex Dörflein – als traumverlorenen Poeten in Szene. Umpfenbach beweist ein sicheres Gespür für Bilder, denn wie sonst ließe sich die Tragikomik unseres Daseins besser symbolisieren, als durch die ebenso facetten- wie traditionsreiche Figur des Clowns? Durch den konsequenten und bewussten Verzicht auf Dramatik und spektakuläre Bildgestaltung gewinnt die lakonisch erzählte Parabel über die Entfremdung des modernen Menschen von sich selbst und seiner Natur erst ihre subtile Wirkung: Spätestens am Morgen, nachdem man den Film gesehen hat, erscheint vor dem inneren Auge ein kleiner Mann mit spitzem Hut und erinnert uns daran, dass wir alle Clowns sind, aber nur die wenigsten den Mut haben, es zu zeigen.

Sonderpreise:

DOKUMENTARFILMPREIS
Jugendtreff Oase Schweinau: „Da Hood – Das Leben in Schweinau“ (7 Min. // DV)
Jugendliche aus dem Schweinau in Nürnberg stellen ihren Stadtteil vor, der bei vielen Leuten keinen besonders guten Ruf genießt. Sie zeigen, was sie an Schweinau mögen, wo sie sich aufhalten und wie ihr Leben aussieht.

Laudatio:
292 Meter ist er hoch, der Fernsehturm von Nürnberg. Seit Jahren kann aber niemand mehr hinauf fahren und die Stadt von hoch oben betrachten – der Fernsehturm ist geschlossen. Er steht im Abseits des öffentlichen Interesses, genauso wie der Stadtteil ringsherum. Schweinau. – Schweinau? Der Literat Godehard Schramm hat einmal geschrieben: „Ich will’s nicht verhehlen: Schweinau ist kein Viertel, in das Fremde geführt werden; es ist kein Vorzeigeviertel.“ Das ist sehr verhalten ausgedrückt. Für viele Nürnberger ist Schweinau eine Art Ghetto, ein Viertel, das man meidet, wenn man kann. Zu diesem Stadtteil passte einst der Schlachthof und das Gaswerk, heute passen dazu die Müllverbrennungsanlage und die Stadtautobahn, leere Fabrikhallen, heruntergekommene Wohnungen und ein hoher Ausländeranteil.
Doch wie ist das Leben in diesem Stadtteil? Wie ist es für die Jugendlichen, die genau wissen, dass eine Anschrift in Schweinau bei Bewerbungsschreiben nicht so gut ankommt? Jugendliche, die sich regelmäßig im Jugendtreff Schweinau treffen, sind dieser Frage nachgegangen – mit Kamera und Mikrofon, unterstützt von zwei Mitarbeiterinnen des Medienpädagogischen Netzes und des Jugendtreffs. Sie gingen los ohne Vorerfahrung, es war ihre erste Produktion. Herausgekommen ist kein in sich geschlossener Dokumentarfilm. Das zu glauben und zu erwarten, wäre vermessen. Herausgekommen ist eine Dokumentation mit hoher Glaubwürdigkeit und Authentizität. Kurze Interviews geben einen Einblick in das Lebensgefühl unter dem Fernsehturm, geben einen Eindruck von der Schweinauer Identität. Kurze Eindrücke, insgesamt 6 1/2 Minuten lang, die Lust auf mehr machen. – Wir hoffen, der Preis macht euch Mut auf mehr. Nehmt die Kamera erneut in die Hand, zieht los und zeigt den Menschen außerhalb von Schweinau in eindrücklichen Bildern und Worten, was unter dem Turm abgeht.

FIRST CUT
MK Films: „Gastgeber Mafia“ (9 Min. // DV)
Mafiaboss „Don Salierei“ sucht für seine kriminellen Machenschaften einen Computerspezialisten…

Laudatio:
„Gastgeber: Mafia“ treibt mit ungeheurer Spielfreude die Klischees von Mafia-Filmen gekonnt auf die ironische Spitze. Dies kann misslingen. Doch dieser Gefahr entgehen die Filmemacher mit Leichtigkeit und dies ist eine hohe Kunst. Darüber hinaus überrascht der Film durch eigene witzige Ideen, auch im Dialog und dies ist ebenfalls nicht einfach herzustellen.
Der Film ist sowohl technisch als auch inhaltlich sehr gut umgesetzt und auch die Darsteller überzeugen. Sein Zweck, den die Filmemacher selbst mit „Der Spaß und die Freude am Filmen“ beschreiben, wurde mehr als erfüllt. Dieser Spaß überträgt sich unwillkürlich auf die Zuschauer. Für ein Erstlingswerk ist die Produktion sehr erstaunlich und hat den Preis für den „First Cut“ hochverdient. Wir hoffen, in Zukunft noch einige Werke von der Gruppe MK Films zu sehen und freuen uns jetzt schon darauf.

FRANKEN TV KURZFILMPREIS
nip / beutekunstfilm: „Das Ei des Bundespräsidenten“ (4 Min. // Scope)
Morgens irgendwo in Deutschland: Auf einer streng geheimen Hühnerfarm macht sich das bestgesicherte Frühstücks-Ei der Bundesrepublik auf den Weg zu seinem Bestimmungsort…

Laudatio:
Zum zweiten Mal vergibt der Fernsehsender „Franken TV“ den Kurzfilmpreis des Jugendfilmfestivals. Denn auch in der kurzen Form von bis zu fünf Minuten lässt sich eine Story erzählen. Das zeigt sich jeden Abend in den Fernsehnachrichten.
Dort hat allerdings das Frühstücks-Ei des Bundespräsidenten bislang noch keine Rolle gespielt. Wir können Matthias Vogel und seinem Team nur herzlich danken, dass auch diese Frage endlich beantwortet ist. Viel Liebe zum Detail kennzeichnet diesen wundervoll, ja perfekt gemachten Kurzfilm. Matthias Vogel hat die ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel hervorragend eingesetzt.
Freilich müssen wir künftig auf weitere Enthüllungen verzichten – zumindest bei diesem Festival: Denn aus Altsgründen muss sich Matthias Vogel künftig bei Wettbewerben der Erwachsenen beweisen. Dafür wünscht ihm die Jury viel, viel Glück und Durchsetzungsvermögen. Wir freuen uns schon auf Hollywood und seine Oscar-Nächte!

PUBLIKUMSPREIS
Independent Frames: „Brüder“ (40 Min. // DV)
Die beiden Brüder Max und Moe wohnen alleine. Max hat eine Entwicklungsstörung. Moe hat es auch nicht leicht und muss neben seiner Ausbildung noch Pizza ausfahren. Als jedoch ein Mädchen zwischen die beiden kommt, entflammt der Konflikt…

Lobende Erwähnungen:

LOBENDE ERWÄHNUNG DER JUGENDJURY
Scriblab 277: „The Story of the Incredible Artist“ (3 Min. // DV)
Ein kleiner Roboter möchte Künstler werden und setzt alles erdenkliche daran, sein Ziel zu erreichen. – Animationsfilm.

Laudatio:
„The story of the Incredible Artist“ zeigt, was dabei herauskommt, wenn ein Roboter versucht, künstlerisch tätig zu werden.
Trotz seiner Länge von nur drei Minuten zieht der Film den Zuschauer in seinen Bann, baut Spannung auf und überrascht mit einem unerwarteten Ende.
Obwohl es sich hierbei um ein Debüt handelt, glänzt der Film durch technische Perfektion und viel Liebe zum Detail.

LOBENDE ERWÄHNUNG DER FACHJURY
Johnny Duff-Team: „001 – Johnny Duff – Rettung aus Erpresserhand“ (10 Min. // DV)
Geheimagent Johnny Duff befreit mit seinem Assistenten James Lack die Kinder Bill und Jenny der Millionärsfamilie Miller aus den Klauen gefährlicher Entführer.

Laudatio:
Eigentlich wollte sich Georg Bischoff mit seiner Gangsterfilm-Parodie ja beim Kinderfilmfestival bewerben. Aber dafür ist das, was er und sein Team geleistet haben, einfach zu professionell gemacht. Freilich: Beim Jugendfilmfestival ist die Konkurrenz halt riesig. Was also ist zu tun? Fünf Jurymitglieder zermartern sich das Gehirn und kommen zu dem einstimmigen Ergebnis, ein riesengroßes, dickes Lob auszusprechen. Wir hoffen, dass das ein Ansporn ist, mit dem Filmedrehen weiterzumachen. Und den Etablierten hier im Saal sage ich: Obacht! Da wachsen tolle Talente nach, die uns in den kommenden Jahren wohl noch viel Freude bereiten.

Jury:

Zu den Jurys

Die Filmproduktionen wurden getrennt voneinander von einer FACHJURY und einer JUGENDJURY prämiert. Der Fachjury gehörten Medienpädagog*innen und Journalisten an, während die Jugendjury aus jungen Filmschaffenden bestand.
Mit der gesonderten Vergabe von Preisen durch die Jugendjury wurden die Produktionen auch aus der Perspektive Jugendlicher bewertet.

Die Prämierungen durch die Jurys spiegeln deren Meinung wider, die Ergebnis der Diskussionen der einzelnen Produktionen ist. Nicht prämierte Produktionen sollen nicht abgewertet werden; sie tragen zum Gelingen des Festivals bei und sind wichtiger Bestandteil jugendlicher Medienproduktion und Sichtweisen.

Die Fachjury:

Der Erwachsenen(Fach)jury des 18. Mittelfränkischen Jugendfilmfestivals gehörten an (v.l.n.r.):

  • Klaus PlothMedienpädagoge, Evang. Medienzentrale Bayern
  • Paul SchremserFernsehjournalist, FrankenTV
  • Andreas KirchhoffMedienpädagoge, JFF – Institut für Medienpädagogik
  • Christiane SchleindlMedienpädagogin, Filmhaus
  • Bernd SieglerJournalist, Dokumentarfilm-Regisseur, Medienwerkstatt Franken

Die Jugendjury:

Der Jugendjury des 18. Mittelfränkischen Jugendfilmfestivals gehörten an (v.l.n.r.):

  • Julia Birkner20 Jahre, Studentin der Pädagogik und Soziologie
  • Sebastian Damm26 Jahre, Diakon in Ausbildung
  • Sebastian Lühn26 Jahre, Magister der Theater- und Medienwissenschaft, freier Autor
  • Moritz Frisch19 Jahre, Schüler

Die Preiskategorien 2006:

HAUPT- UND SONDERPREISE

Die beiden Jurys – eine Erwachsenen(Fach)Jury und eine Jugendjury – vergeben unabhängig voneinander jeweils drei Preise. Die Hauptpreise der beiden Jurys qualifizieren sich für das Bayerische Jugendfilmfest JuFinale, das vom 13. bis 16. Juli 2006 in Rosenheim stattfindet.
Die Jurys können auch “Lobende Erwähnungen” aussprechen, die mit einem Sachpreis (z.B. Kino- oder Konzertkarten) honoriert werden.

  • Hauptpreise der Fachjury
    Die Jury vergibt drei Hauptpreise: In diesem Jahr wurde zusätzlich ein vierter Preis vergeben.
  • Hauptpreise der Jugendjury
    Die Jury vergibt drei Hauptpreise. 1. – 3. Preis

Mit der Auslobung einer Reihe von weiteren Sonderpreisen versuchen die Veranstalter der Problematik zu begegnen, dass unterschiedliche Genres und Zugangsvoraussetzungen viele Produktionen nur schwer miteinander vergleichbar machen:

  • Dokumentarfilmpreis
    Die Medienwerkstatt Franken e.V. stiftet einen Preis für den besten Dokumentarfilm mit einem sozialen, politischen oder kulturellen Thema.
  • FrankenTV Kurzfilmpreis
    In der Kürze liegt die Würze. FrankenTV stiftet einen Preis für den besten Kurzfilm mit einer Länge von maximal fünf Minuten.
  • First Cut
    Das Jugendamt der Stadt Nürnberg stiftet den Newcomerpreis “First Cut” in der Gruppe der Filmemacher*innen bis 18 Jahre.
  • Publikumspreis
    Auch die Zuschauer*innen konnten einen Preis vergeben und mit Stimmzetteln ihren Lieblingsfilm aus dem Programm wählen.
    Der Publikumspreis wird gestiftet von Michael Ziegler, Vorsitzender des Fördervereins Evangelische Medienzentrale Bayern.