Ruby

von #zugdirekt

2016  •  Spielfilm  •  7 Min.  • München

Ruby, Außenseiterin und Technikgenie, hat den Hang dazu, ihre Nase in Angelegenheiten zu stecken, die sie nichts angehen. Als ihr ein Mitschüler sein Smartphone zum reparieren gibt, hackt sie das Gerät. Der Einblick in die Privatsphäre anderer reizt sie und so fängt sie an, immer noch einen Schritt weiter zu gehen und immer mehr grenzen zu überschreiten… BAYERISCHES KINDER & JUGENDFILM FESTIVAL 2018 | LOBENDE ERWÄHNUNG Preisträger flimmern&rauschen 2017 | Kat. 3: 17-21 Jahre Laudatio: Der Außenseiterin Ruby sind „Computer lieber als Menschen“. Sie mag ihr Dasein als Nerd und dass sie von allen in Ruhe gelassen wird. Als siedie Gelegenheit bekommt, sich in die Handys ihrer Mitschüler einzuhacken, nutzt sie das gnadenlos aus und bringt Beziehungen und Freundschaften total durcheinander. Der unter Leitung von Amon Ritz von 17 Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums in eigenverantwortlicher Arbeit entstandene Kurzspielfilm RUBY zeichnet ein facettenreiches Bild eines Mädchens, das sich an ihr Außenseiterdasein gewöhnt hat und nun plötzlich das Leben anderer bestimmen kann. Bewusst wird dabei nicht die Moralkeule geschwungen. Dank der tollen und sehr eigenen Bildsprache, der guten Darsteller und nicht zuletzt der passenden Musik ist RUBY ein überaus gelungener Film, der einen Preis mehr als verdient hat.

Gewinner

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